Neue Sportanlage in Lauterach macht täglich Fortschritte

Bruno Pezzey-Fußballplatz soll bis Frühjahr 2021 komplett fertiggestellt werden.
Lauterach „Nach Stand der Dinge gehen wir davon aus, dass die Frühjahrsmeisterschaft 2021 auf der komplett fertiggestellten Sportanlage begonnen wird“, ist Bürgermeister Elmar Rhomberg zuversichtlich, dass in den kommenden Monaten die Arbeiten planmäßig weitergeführt werden können. „Man sieht buchstäblich von Tag zu Tag, dass wieder ein Stück fertig wird. Inzwischen ist auch das zweite Kunstrasenspielfeld fertig, der Platz 3 ist eingesät. Auch die Sitze auf der Tribüne werden montiert und das Flutlicht wird installiert: Es geht voran.“
Kraftakt der Funktionäre
Der Optimismus des Gemeindechefs kann nicht über den aktuellen Status hinwegtäuschen – es ist noch eine große Baustelle und die Funktionäre des Fußballklubs sind voll gefordert, mit einem Kraftakt und Improvisationstalent das Werkl am Laufen zu halten. Mit Erfolg, denn die ersten Meisterschaftsspiele wurden klaglos abgewickelt – und die Zuversicht der Funktionäre hat sich offenbar auf die Mannschaft übertragen: sie gewann die ersten Spiele der neuen Meisterschaft.
Eindrucksvolle Zahlenspielerei
Es waren die Pflichtspiel-Siege Nummer 707 und 708, die der FC Lauterach seit seiner Gründung 1946 erringen konnte, wie Horst Elsner, Geschäftsführer des Vorarlberger Fußballverbandes anlässlich der Firstfeier auflistete. „In 71 Saisonen auf dem alten Platz fanden 1636 Pflichtspiele statt, davon hat der FC Lauterach 676 gewonnen und 615 verloren, 345 Mal gab es keinen Sieger.“
Auf der neuen Anlage im Ried fanden bis Mitte August 64 Spiele statt, von denen exakt die Hälfte gewonnen wurde. 17 Partien gingen verloren, 15 endeten unentschieden. Ergibt insgesamt 1700 Spiele, von denen 708 gewonnen wurden – teilweise nach Zwei-Punkte- bzw. Drei-PunkteRegel. Zuzüglich 362 Unentschieden wurden insgesamt 2199 Punkte erspielt, weiß Elsner zu berichten. Mit 3167:2874 ist auch das Torverhältnis positiv.
Vom Ergebnis her konnten die Fans bei den ersten Heimspielen durchaus zufrieden sein, der Komfort ließ noch zu wünschen übrig, denn auf der Tribüne fehlten (noch) die Sitze und überhaupt war das neue Schmuckstück des Stadions mit der gesamten Infrastruktur eine einzige Baustelle. Kein Wunder, die Firstfeier ist ja noch nicht lange her. „Trotzdem ist es gelungen, die Genehmigung zur provisorischen Benützung der Tribüne zu bekommen“, freut sich der Gemeindechef. Auch die Vorgaben hinsichtlich Corona-Maßnahmen konnten eingehalten werden. „Bei den Schlagerspielen und Lokalderbys wird das eine neue Herausforderung, aber ich bin zuversichtlich, dass auch das gemeistert werden kann“, blickt Bürgermeister Rhomberg den kommenden Herausforderungen entgegen. Die nummerierten Sitzplätze rund um das Spielfeld sind jedenfalls für einen größeren Publikumsandrang gerüstet. STP