Update für Bildungs- und Betreuungseinrichtung in Tschagguns

Vorarlberg / 09.09.2020 • 13:36 Uhr
Die erste Bauetappe der Volksschulsanierung in Tschagguns konnte großteils abgeschlossen werden. <span class="copyright">str</span>
Die erste Bauetappe der Volksschulsanierung in Tschagguns konnte großteils abgeschlossen werden. str

Volkschule und Kindergarten werden in 2 Bauetappen generalsaniert.

Tschagguns Es ist ein Zwei-Etappen-Bauplan, der die Generalsanierung der Volksschule und des Kindergartens in Tschagguns in insgesamt zwei Jahren vorsieht. In diesen zwei Bauetappen werden die beiden Einrichtungen umfassend saniert; die endgültige Fertigstellung ist Ende Sommer 2021 anvisiert. Nicht ohne Grund: Der laufende Betrieb während des Schul- beziehungsweise Kindergartenjahrs soll möglichst gewährleistet werden. In diesem Sinne wurde diesen Sommer die erste Bauetappe realisiert.

„Wir liegen jedenfalls gut im Zeitplan. Einzig im Untergeschoss sind wir einige Tage im Verzug“, erläutert Franz Wachter, Bauleiter der Gemeinde Tschagguns, der die Bauarbeiten koordiniert. Bis dahin werde der Kindergarten – wahrscheinlich für zwei bis drei Wochen – in Ersatzräumen unter dem Turnsaal untergebracht, während eine Kindergartengruppe ins Frühmesshaus ausweichen wird. „Dies ist aber mit den Leitern und den zuständigen Behörden abgesprochen und genehmigt worden“, so der Tschaggunser Bürgermeister Herbert Bitschnau.

Bereits Erreichtes

Das Untergeschoss, in dem sich Werkräume und ein Zeichensaal sowie die neuen Garderoben der Volksschule befinden, wurde in diesem Sommer generalsaniert. Von der Technik über die Elektrik bis hin zu den Böden, der Heizung und dem Sanitärbereich wurde alles erneuert. „Natürlich wird es noch die eine oder andere Feinarbeit geben, aber dem regulären Schulstart steht nichts mehr im Wege“, ist Bürgermeister Bitschnau überzeugt.

„Bauen im Bestand bedeutet immer eine große Herausforderung. Aber bis jetzt liegen wir gut im Rahmen, auch bei den Kosten, die mit rund 1,4 Millionen Euro für die erste Bauetappe beziffert wurden“, umreißt Wachter kurz den Zwischenstand des mit rund 2,9 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagten Projekts. STR