Streichquartett in Bürser Obstgarten

KonzArt spielte im Rahmen der Kulturwoche Luaga, Losna, Spüra.
Bürs Ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Programm bot sich den Besuchern der Kulturwoche Luaga, Losna, Spüra in Bürs, Bürserberg und Brand. Insgesamt 54 Vorarlberger Künstler waren an der Gestaltung dieser Events, die von der Initiative Tal-schafft-Kultur organisieret wurden, beteiligt. Bespielt wurden vorwiegend eher ungewöhnliche Orte. So fanden Kleinkonzerte unter dem Titel „Übera Gartazu“ etwa in Gärten, auf Wiesen, in Restaurants und Hotels, beim Gitzischroffa, im Heimatmuseum Bürserberg oder am Naturbadesee Alvierbad statt. Das Streichquartett KonzArt trat beispielsweise am Mittwoch in einem Obstgarten mitten im Bürs auf.
Klassik und Nostalgie
KonzArt, das sind Bernd Konzett am Kontrabass, Sandra Marttonen und Joachim Tschann an der Violine sowie Karoline Kurzemann-Pilz an der Viola. „Wir sind heuer das erste Mal dabei. Ich finde die Idee zu einer Kulturwoche an ungewöhnlichen Orten super. Es macht uns sehr viel Spaß, hier zu spielen. Wir wollen eine Bandbreite an unterschiedlichen Stilen mit einem feinen Streicher-Sound anbieten“, zeigte sich Bernd Konzett begeistert. Das Programm umfasste eine spannende Mischung aus Klassik und Nostalgie. Nach einem beschwingten Mozart-Divertimento folgte mit „Wein, Weib und Gesang“ ein Konzertwalzer von Johann Strauss junior. „Als nächstes spielen wir den ersten Satz von Mozarts Kleiner Nachtmusik. Mozart selber war ein Kindskopf – ich denke, er hätte eine Freude mit unserem Arrangement gehabt“, führte Konzett weiter aus. Die sehr humorvolle Interpretation dieses Stücks fand großen Anklang. Den Abschluss bildete eine Polka des russisch-deutschen Komponisten Alfred Schnittke. Sodann war das Konzert auch schon zu Ende. Die Musiker wechselten zu ihrem nächsten Aufführungsort in Bürs, während sich im Obstgarten das Sonus Brass Ensemble einfanden, um ebenfalls zu konzertieren.
Höchste Qualität
Das Publikum war von den Darbietungen begeistert. „Wir sind beide Musiker und gehen regelmäßig auf Konzerte. Gestern waren wir auch schon auf der Schesa und haben uns KonzArt dort schon angesehen. Die Musiker bieten wirklich höchste Qualität. Es hat uns so gut gefallen, dass wir heute gleich noch einmal gekommen sind, um sie zu hören“, erkärten Maria und Gebi Reiner aus Bürs. BI