Skikarten werden heuer rund 2,4 Prozent teurer

Vorarlberg / 12.10.2020 • 18:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In neun Skigebieten im Land kostet heuer der Pistenspaß für Erwachsene weniger als 25 Euro. <span class="copyright">VN/Lerch</span>
In neun Skigebieten im Land kostet heuer der Pistenspaß für Erwachsene weniger als 25 Euro. VN/Lerch

Preise für Saisonkarten steigen um 2,3 Prozent, die der Tageskarten um 2,4 Prozent.

schwarzach Neue Skisaison, neue Preise. Auch heuer erhöhen die Vorarlberger Seilbahnunternehmen die Kartenpreise. Tageskarten werden im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent teurer, Saisonkarten kosten um 2,3 Prozent mehr. Dies gab die Vorarlberger Wirtschaftskammer am Montag per Aussendung bekannt. Durchschnittlich zahlen die Skifahrerinnen und Skifahrer 35 Euro für ein Tagesticket, eine Saisonkarte kostet im Schnitt 336 Euro und eine Familienkarte durchschnittlich 97 Euro. In Vorarlberg gibt es 32 Skigebiete für die Wintersportler. Vom kleineren, das sich vor allem für Kinder und Einsteiger eignet, bis zum größeren Skigebiet.

In acht Skigebieten im Land kostet ein Tag Skifahren für eine Person mittlerweile über 50 Euro, exklusive Verpflegung, Anreise und Ausrüstung. Das teuerste Skigebiet im Land ist Ski Arlberg mit 59 Euro pro Erwachsenentageskarte, gefolgt von Silvretta Montafon mit 57 Euro und Warth-Schröcken mit 54 Euro. Die Saisonkartenpreise für Verbundkarten bewegen sich im Vorverkauf zwischen 451 Euro (Oberstdorf/Kleinwalsertal) und 885 Euro (Ski Arlberg). Am günstigsten Ski fahren kann man dieses Jahr in den Skigebieten Alberschwende, Gurtis-Bazora, Furx, Ebnit, Pfänder, Raggal, Schuttannen, Sulzberg-Thal und Übersaxen. Dort kostet eine Tageskarte für Erwachsene weniger als 25 Euro. 

„Alle Skipools haben zugunsten des Kunden Pandemieregelungen entwickelt.“

Andreas Gapp, Fachgruppenobmann Vorarlberger Seilbahnen

Welche Leistungen in einem Ticket stecken, erläutert Andreas Gapp, Vorarlbergs Seilbahnvertreter in der Wirtschaftskammer: “Etwa 30 Prozent der Ticketeinnahmen eines Skigebiets werden für das Personal benötigt, rund 40 Prozent fließen in Versicherung, Materialaufwand, Instandhaltung, Beschneiung und Energie. Ungefähr ein Viertel der Einnahmen wird in Form von Investitionen wieder in das Skigebiet eingebracht.”

Im Hinblick auf Corona haben sich die Skigebiete vorbereitet. “Die kommende Wintersaison ist mit einigen Herausforderungen und Mehraufwand verbunden. Nichtsdestotrotz möchten wir unseren Gästen Planungssicherheit ermöglichen. In diesem Sinne haben alle Pools zugunsten des Kunden Pandemieregelungen entwickelt“, informiert Gapp.