Klaus Hämmerle

Kommentar

Klaus Hämmerle

Fata morgana

Vorarlberg / 11.11.2020 • 20:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Empfehlungen der Asfinag sind eindeutig und lassen nicht den geringsten Zweifel offen: Die CP-Variante und nicht die im Schlussdokument von „Mobil im Rheintal“ als Wunschlösung genannte Riedstraße ist es. Sie soll nach fast 50 Jahren Diskussion, Hader, Streit und wütenden Manifestationen für die unterschiedlichsten Positionen eine echte Verkehrsentlastung im unteren Rheintal bringen. Die Z-Variante war offensichtlich nicht mehr als eine süße Versuchung, eine Fata morgana, die letztlich von nüchternen Fachleuten mit handfesten Fakten entzaubert und für nicht genehmigungsfähig erklärt wurde. Was nun? lautet jetzt die ebenso nüchterne Frage. Diese Frage betrifft nicht nur Lustenau mit seinen vielen verkehrsgeplagten Bürger. Diese Frage betrifft vor allem auch die schlagkräftige Wirtschaft im unteren Rheintal. Und die hat sich schon klar positioniert. Egal ob durchs Ried oder anderswo – die Wirtschaft fordert eine leistungsstarke Entlastungsstraße. Lustenau scheint mit seiner Ablehnung der empfohlenen Variante alleine zu Hause.

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