So werden Drogen im Wert von 22 Millionen Euro vernichtet

Die Kantonspolizei St. Gallen hat mehrere Tonnen beschlagnahmter Drogen verbrannt.
St. Gallen Über 2300 sichergestellte Betäubungsmittel hat die Kantonspolizei St. Gallen seit der letzten Vernichtung bereitgestellt. Jetzt wurden die Drogen mit einem Straßenwert von rund 24 Millionen Schweizer Franken (22 Millionen Euro) in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt.
Die Kantonspolizei St.Gallen stellt bei Festnahmen und Personenkontrollen regelmäßig verschiedenste Drogen sicher. Diese werden von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und nach Abschluss des Verfahrens zur Vernichtung freigegeben. Diese großen Mengen an Drogen werden mindestens einmal pro Jahr in einer Müllverbrennungsanlage vernichtet. Der ganze Vernichtungsprozess wird durch den Kantonsapotheker streng kontrolliert und überwacht.

Der Drogentransport und die Vernichtung werden jeweils von mehreren Polizeiangehörigen ausgeführt, begleitet und abgesichert. Dieses Jahr wurden die sichergestellten Betäubungsmittel mit vier Lieferwagen in die Verbrennungsanlage überführt. Über acht Tonnen Marihuana, mehrere Kilogramm Haschisch, rund zehn Kilogramm Heroin und 15 Kilogramm Kokain, zwei Kilogramm Amphetamin, 3000 Ecstasy-Pillen, über sieben Kilogramm halluzinogene Pilze, LSD und weitere Neue Psychoaktive Substanzen (NPS) sowie 250.000 Hanfsamen wurden kontrolliert und im Hochofen verbrannt.
