Bildung brennt in Dornbirn

Vorarlberg / 12.01.2021 • 21:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lina Feurstein hätte sich gewünscht, die Regierung wäre im Bildungswinterschlaf geblieben. <span class="copyright">VN/STeurer</span>
Lina Feurstein hätte sich gewünscht, die Regierung wäre im Bildungswinterschlaf geblieben. VN/STeurer

Die Aktion kritischer Schülerinnen demonstrierte in Dornbirn gegen Leistungsdruck und Bildungsfabriken.

Dornbirn An die 50 überwiegend junge Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend auf dem Dornbiner Marktplatz, um gegen die Novelle des Universitätsgesetzes zu kämpfen. Mitorganisatorin Lina Feurstein (17) von der Aktion kritischer Schülerinnen (aks) hatte den Eindruck, dass die Bildungspolitik angesichts der Pandemie im Winterschlaf ist. Nach der Präsentation der Novelle wäre es ihr lieber, es wäre beim Winterschlaf geblieben. Gemeinsam ging es gegen Leistungdruck und Begrenzung des Bildungszugangs durch den geforderten Mindesterfolg. Mit der nun im Raum stehenden Verlängerung des Heimunterrichts bleiben die Schülervertreter wie Annika Wakolbinger (18) außerdem bei ihren Forderungen zur Matura, wie Stoffkürzung. Ihr Trost: Wenn es so mit dem Unterricht weitergeht, werde heuer niemand mit dem Studium beginnen können.

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