Vorarlberg Live: Viele Maßnahmen, wenig Unterschiede

Vorarlberg / 14.04.2021 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Johannes Huber, Vorarlberg Live
Johannes Huber, Vorarlberg Live

Rund um den See sind die Infektionszahlen sehr ähnlich.

Wien Wenn man den Blick auf die Infektionszahlen im Allgemeinen wirft, zeigt sich am Bodensee ein sehr einheitliches Bild, betont Johannes Huber am Mittwochabend in „Vorarlberg live“: „Es ist ein bisschen wie die Wetterlage: Das Wetter macht auch nicht am Rhein Halt“, betont er die starke Verflechtung am See. Dies zeige sich nicht nur bei den bestätigten Infektionen, sondern auch bei der Hospitalisierung im Verhältnis zur Bevölkerung.

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Die gesetzten Maßnahmen spielen dabei scheinbar eine kleine Rolle: In Lindau herrscht ein Zustand, den man in Österreich als harten Lockdown beschreiben würde. Die Schweiz blickt optimistisch genug, um nun die Gastronomie im Freien mehr Raum zu geben. Und Vorarlberg als Modellregion Österreichs genießt mehr Freiheiten als andere Bundesländer. Große Unterschiede: Fehlanzeige. Ein vorzeitiges Ende der Modellregion durch den neuen Gesundheitsminister erwartet Huber nicht. Zuviel Macht liege bereits bei den Ländern.

Die geschlossenen Grenzen werden auch durch die Pendler in Frage gestellt. Täglich pendeln 8378 Voralberger nach Liechtenstein, 6500 nach St. Gallen. „Die Nachbarregionen sind uns einfach viel näher“, betont Huber. Dem müsse man Rechnung tragen. Die Zahl der Vorgaben lasse Grenzgänger derzeit verzweifeln, warnt Huber.