Polizeieinsätze an Schulen nur bei „Gefahr in Verzug“

Vorarlberg / 19.04.2021 • 17:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Polizeieinsätze an Schulen nur bei „Gefahr in Verzug“
Polizeieinsätze an Schulen sind bei uns eine Seltenheit. Trotzdem kommen sie gelegentlich vor. SYMBOLBILD: VN/RAUCH

Es gibt ein umfassendes Instrumentarium für den Umgang mit Gewalt an Bildungsstätten.

Bregenz Polizeieinsätze an Schulen kommen selten vor. Das stellt die Bildungsdirektion (BID) Vorarlberg fest. Wenn sie notwendig sind, dann nur, wenn Gewalt- und Bedrohungssituationen vorliegen und Lehrpersonen sowie Schulleitung mit Deeskalationsversuchen nicht mehr weiterkommen.

Es gibt einen Krisenplan für alle Schulen, der eine gute Kooperation und den Austausch mit den Polizeistellen vor Ort verpflichtend vorsieht. Die Polizei braucht für den Ernstfall einen Plan vom Schulhaus.

Mittel gegen Gewalt

Es gibt in den Bezirken eigene Kompetenzteams der Polizei, die auch für Schulungen und Workshops mit Lehrern und Schülern zuständig sind. Darin geht es unter anderem um Gewaltprävention, Deeskalation und strafrechtliche Konsequenzen. In der Bildungsdirektion stehen je nach Problemlage auch die Schulaufsicht, Rechtsabteilung oder Schulpsychologen zur Verfügung. Das schulinterne Unterstützungssystem sieht Beratungslehrer, Schulsozialarbeiter oder Social Networker vor.