Wallfahrt zur Gottesmutter Maria

Vorarlberg / 27.04.2021 • 15:35 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Basilika am Liebfrauenberg ist seit dem Jahr 1929 am 1. Mai das Ziel des Landeswallfahrtstages.<span class="copyright">Mäser</span>
Die Basilika am Liebfrauenberg ist seit dem Jahr 1929 am 1. Mai das Ziel des Landeswallfahrtstages.Mäser

Am Samstag, 1. Mai, findet der traditionelle Landeswallfahrtstag zum Liebfrauenberg statt.

Rankweil Seit im Jahre 1929 der damalige Rankweiler Pfarrer Josef Strasser den Vorarlberger Landeswallfahrtstag ins Leben gerufen hat, kommen jedes Jahr auf den 1. Mai viele Hunderte Menschen auf den Liebfrauenberg zur Gottesmutter. Die Wallfahrt zur Gottesmutter von Rankweil am 1. Mai soll auch in diesem Jahr und in der aktuellen Situation ein Höhepunkt und Erlebnis sein, welches viele Menschen in Vorarlberg und den umliegenden Gegenden stärken soll.

Miteinander unterwegs sein, miteinander beten, miteinander plaudern, miteinander in die Gnadenkapelle gehen – all das soll auch in diesen Zeiten, in denen Gemeinschaftliches oft nur noch virtuell stattfinden kann und darf, den Landeswallfahrtstag in Rankweil auszeichnen.

Über 15.000 Gläubige

Der 1. Mai als Landeswallfahrtstag ist für die Katholische Kirche in Vorarlberg schon seit mittlerweile 92 Jahren ein ganz besonderes Datum. In den ersten Jahren bis 1938 kamen mehr als 10.000 Leute zur abendlichen Lichterprozession an den Liebfrauenberg, und nach dem Zweiten Weltkrieg bis Mitte der 1960er-Jahre hinein zählte man 15.000 Gläubige in Rankweil. Mit zunehmendem Wohlstand ging dann allerdings das Bedürfnis nach Gebet verloren – und mit Einführung der Sommerzeit ebenso der Sinn und Reiz einer Lichterprozession. Trotzdem gehört der Landeswallfahrtstag immer noch zu einem festen Angebot im Vorarlberger Kirchenjahr.

Festmesse mit Bischof Benno Elbs

Zum diesjährigen Landeswallfahrtstag sind in Rankweil auch Menschen eingeladen, die aufgrund der Corona-Pandemie unter äußeren und inneren Verletzungen leiden. Die beiden Frühmessen in der Basilika starten bereits um 6 und 7.30 Uhr – die Festmesse mit Diözesanbischof Benno Elbs beginnt im Anschluss um 9 Uhr. Um 11 Uhr lädt Krankenhausseelsorger Jodok Müller zum Gottesdienst. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste um 9 und 11 Uhr obliegt jeweils einem Ensemble des Basilikachors mit Solisten und Instrumentalisten. Bei allen Messen und Gottesdiensten gelten die Corona-Schutzmaßnahmen – auf dem Rankweiler Kirchplatz werden aber alle Gottesdienste übertragen, auch überdachte Sitzplätze werden dort angeboten.

Gläubige würdigen Maria

Den Abschluss des Landeswallfahrtstages bildet um 16 Uhr eine feierliche Maiandacht mit musikalischer Begleitung durch den Nofler Dreigesang. Maiandachten sind Gottesdienste, in denen die Gottesmutter verehrt wird. In der Gnadenkapelle der Basilika werden im Monat Mai von Montag bis Freitag jeden Abend um 19 Uhr sowie am Sonntagnachmittag um 15 Uhr die Maiandachten begangen. Inmitten der Frühlingszeit würdigen die Gläubigen bei diesen Andachten Maria aufgrund ihrer tragenden Rolle bei der Empfängnis, Geburt, Kindheit und Jugendzeit Jesu sowie bei dessen Tod und seiner Auferstehung. Auch bei allen Maiandachten in der Basilika gelten jeweils die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. MIMA

Landeswallfahrtag 2021

1. Mai – Basilika Rankweil mit Gottesdienst-Übertragung auf den Kirchplatz (überdachte Sitzplätze)

6 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Walter Juen

7.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Walter Juen

9 Uhr Festmesse mit Diözesanbischof Benno Elbs

11 Uhr Gottesdienst mit Krankenhausseelsorger Jodok Müller

16 Uhr Maiandacht mit Pfarrer Walter Juen

Musikalisch gestaltet werden die Gottesdienste um 9 Uhr und um 11 Uhr durch Solistinnen und Solisten des Basilikachors und Instrumentalisten, die Maiandacht um 16 Uhr durch den Nofler Dreigesang.