Für Seven Summits Tour startet der Countdown

Der „achte Gipfel“ für die Tour rund um Schröcken wartet für die Ausdauersportler bereits bei der Anmeldung.
schröcken Eric Leitner hat vor mehr als zehn Jahren mit der „Gewalttour“ über 48 Kilometer und 4300 Höhenmeter ein Event konzipiert, das für immer mehr Ausdauersportler ein Fixtermin in ihrem Jahreskalender geworden ist – die Seven Summits Tour über die sieben Berggipfel rund um Schröcken gilt in der Szene längst als „Königsdisziplin“.
Teilnehmerfeld limitiert
Es liegt in der Natur der Sache, dass ein derartiges Projekt ein umfangreiches Sicherheitskonzept erfordert. „Für die sichere Abwicklung sorgen mehr als 70 freiwillige Helfer – von der Bergrettung angefangen bis zu Betreuern an den Kontroll- und Verpflegsstationen –, die schon in der Vorbereitung der Tour tätig sind“, erläutert Organisator Eric Leitner im Gespräch mit der VN-Heimat.
Um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten, muss das Teilnehmerfeld begrenzt werden – „und deshalb können längst nicht alle Anfragen positiv erledigt werden“, bedauert der Organisator, der für die Anmeldungen das Motto „Wer zuerst kommt, ist dabei“ ausgegeben hat.
Ab 7. Juni, 8 Uhr, möglich
Die Anmeldeplattform ist unter www.7berge.at geöffnet, mit verschiedenen Startzeiten – damit kann jeder Teilnehmer nach eigener Einschätzung auf die Tour gehen. Leitner: „Je besser die Kondition, desto höher das Lauftempo und desto später sollte die Startzeit sein. Am Ende gilt der gleiche Zeitkorridor auf der Strecke. Spitzensportler werden erst um 6 Uhr auf den Weg gehen. Zu diesem Zeitpunkt sind die ersten Athleten schon seit vier Stunden auf dem Weg, denn als weitere Startzeiten stehen 2 Uhr, 3.30 Uhr und 5 Uhr zur Auswahl.“
Auch für Familien
Seven Summits ist jedoch nicht nur für Extremsportler, auch Familien sind willkommen. Auf sie wartet die kleine Tour rund um Schröcken. Statt 48 Kilometer sind es „nur“ elf und statt 4300 Höhenmetern warten etwa 600. Es geht zwar nicht über sieben Berge, aber als Highlight der Familientour wartet die Überquerung einer Schlucht mit dem Flying Fox der Alpinschule Schröcken. Das Besondere an der Seven Summits Tour: Es gibt keine Pokale und Preise, sondern nur Urkunden für „Finisher“ – und die Genugtuung für die Teilnehmer, einen Beitrag zu Hilfsprojekten geleistet zu haben.
Hilfsprojekte unterstützen
„Von Anfang an stand die Unterstützung der Hilfsaktion Rokpa im Vordergrund“, so Leitner. Dank Spenden und über 50 Sponsoren konnten 2020 bei Seven Summits 30.000 Euro für Projekte in Nepal und Simbabwe gesammelt werden.
Rokpa baut mit den Spendengeldern Schulen und betreut Kinder in den genannten Ländern, die aktuell von der Corona-Krise besonders betroffen sind.
Leitner dazu: „Diese Länder leiden ungleich mehr als wir unter den Einschränkungen und Schwierigkeiten, die diese Krankheit mit sich bringt. Die medizinische Versorgung ist schlecht und es gibt keine soziale Absicherung. Darum verteilen wir u. a. Lebensmittelpakete an bedürftige Familien. Aktuell versorgen wir wöchentlich gut 400 Familien mit einem Essenspaket.“ STP