Hardar Fasnat wird schaumgebremst

Vorarlberg / 17.09.2021 • 15:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Nachwuchs der Harder Mufängar-Garde beim Workshop mit Monika Mayer-Pavlidis.
Der Nachwuchs der Harder Mufängar-Garde beim Workshop mit Monika Mayer-Pavlidis.

Zwar proben die Gardemädchen, ein großer Umzug wird 2022 kaum stattfinden.

Hard Die Gardemädchen der Harder Fasnatzunft Mufängar proben zwar bereits, große Anlässe lassen sich aber in der kommenden Fasnat in der Marktgemeinde kaum erwarten. Das meinen zumindest Mufängar-Obmann Armin Kleiner und sein Stellvertreter Norman Hecht. Die Corona-Situation macht derzeit fixe Planungen unmöglich, sind sich die beiden einig. „Der beliebte Fasnatumzug durch Hard wird wohl kaum stattfinden können“, bedauern sie. „Die Lage ist zu unsicher und die Vorbereitung auf einen solchen Umzug erfordert doch einen großen Organisationsaufwand.“ Hard wird deshalb eher in kleinem Rahmen Fasnat feiern und an das bereits in der vergangenen Fasnat 2020 geübte „Homeoffice-Programm“ anknüpfen. Dazu gehörte die „Fasnatbox“ mit Mufängar-Schutzmasken, Pins, Süßigkeiten, Monde, Luftballons, Trinkbecher und Gutscheine für Faschingskrapfen. Damit ist man für den „Homeoffice-Fasching“ bestens ausgerüstet. Sollten die Einschränkungen in der närrischen Saison 2022 geringer sein, informieren die Hardar Mufängar natürlich rechtzeitig. Die Fasnat 2022 dauert immerhin zwei Wochen länger als heuer, Aschermittwoch ist erst am 2. März. Unabhängig von der Coronalage wollen die jungen Harder Gardemädchen nicht alles verlernen, was für Auftritte in der Fasnat wichtig ist. Vielleicht gibt es doch den einen oder anderen Ball, bei dem mit entsprechender Eintrittskontrolle gefeiert werden kann. Deshalb lud Leiterin Monika Mayer-Pavlidis die Mädchen in ihre Ballettschule zum Workshop ein. Vor allem sollte auch der kleine Nachwuchs Gefühl für den Gardetanz bekommen. Die aktuell 24 Mitglieder der Garde Hard sind zwischen sechs und 15 Jahre jung. AJK

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