„Visionen müssen mitgetragen werden“

Vorarlberg / 17.09.2021 • 16:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bildungs- und Sportstadträtin Gudrun Petz-Bechter.<span class="copyright">TAY</span>
Bildungs- und Sportstadträtin Gudrun Petz-Bechter.TAY

Seit dreieinhalb Jahren ist die 45-jährige Gisingerin für die Ressorts Bildung, Schulen und Kindergärten in der Montfortstadt zuständig.

feldkirch Von März 2019 bis Oktober 2020 war die Gisingerin Gudrun Petz-Bechter (45) Vizebürgermeisterin der Stadt Feldkirch. Schon seit März 2018 ist die Politikerin als Stadträtin für die Referate Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuung, Jugend, Sport und Sportstätten sowie die Musikschule in der Montfortstadt zuständig. Jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahres, hofft die Stadträtin, dass alle Schüler und Kindergartenkinder zusammen mit dem Lehrpersonal einen guten und gesunden Start ins neue, einmal mehr sehr herausfordernde Schuljahr haben. Knapp 10.000 Schüler werden in den 24 Feldkircher Schulen von mehr als 1000 Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet. Fast 800 Kinder besuchen die Kindergärten von Feldkirch – mehr als 300 von ihnen heuer zum ersten Mal.

Entlastung für Familien

Über das Schuljahr hinaus gedacht, hat Petz-Bechter konkrete Ziele für die Zukunft, selbst wenn durch die Weltgesundheitskrise die wirtschaftlichen Folgen bereits spürbar sind. Der Ausbau der Betreuungsplätze im Kleinkind- und Kindergartenbereich auch im Zusammenhang mit der Bevölkerungszunahme, Inklusion sowie ganztägige Schulformen als große Unterstützung für Familien sind die großen Schwerpunkte, die sie weiter vorantreiben will. Unterstützung beispielsweise in Form der Lernhilfe oder des Sommerferienprogramms, über die auf den Seiten B1 und B2 näher berichtet wird. Aber auch – und vor allem – die auf freiwilliger Basis ausgelegte ganztägige Schulform ist Petz-Bechter wichtig, weil diese eine enorme Entlastung für die Eltern darstellt, wie sie sagt: „Ich möchte die Familien unterstützen bzw. die Vereinbarkeit Beruf und Familie stark fördern. Die Betreuungsplätze in den Kindergärten und im Kleinkindbetreuungsbereich gilt es weiter auszubauen.“ Für die Stadträtin ist klar: „Selbstverständlich müssen die Einrichtungen auch die notwendige und zeitgemäße Infrastruktur aufweisen. Ein flächendeckendes WLAN in den Schulen zu installieren ist notwendig. Die Visionen müssen langfristig mitgetragen werden.“

Großprojekt VS Altenstadt

Schon im Herbst 2019 wurde von der Stadtvertretung einstimmig der Grundsatzbeschluss über den Neubau der Volksschule Altenstadt in Höhe von 18 Millionen Euro netto gefasst. Im Dezember 2021 soll der Baubeschluss fallen und mit dem Neubau begonnen werden. Die Fertigstellung der VS Altenstadt ist für Herbst 2023 geplant. Das neue Schulgebäude wird auf die modernste Pädagogik mit ganztägigem Unterricht ausgelegt sein. Weiters sollen zwei Turnhallen, ein Proberaum für den Musikverein Altenstadt oder die Musikschule Feldkirch, mehrere Sonderräume und eine Bücherei den Schülern und den vielen Sportvereinen in Altenstadt bzw. ganz Feldkirch zur Verfügung stehen. VN-TK

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