Neues Heim am Sportplatz Hofen

Vorarlberg / 07.11.2021 • 17:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Sportheim des SC Göfis soll komplett neu errichtet werden. Der Beschluss der Gemeindevertretung ist noch ausständig.<span class="copyright">Hagen</span>
Das Sportheim des SC Göfis soll komplett neu errichtet werden. Der Beschluss der Gemeindevertretung ist noch ausständig.Hagen

Geplantes 2,15-Millionen-Euro-Projekt nimmt Form an.

Göfis Für die Neugestaltung beim Sportplatz Hofen werden bereits seit geraumer Zeit Pläne gewälzt. Vor einigen Jahren wurde dazu eine eigene Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Sportausschusses sowie des SC Göfis, gegründet. Matthias Gabriel ist als Obmann des Ausschusses verantwortlich für die Umsetzung des neuen Sportplatzkonzeptes Hofen. Der Ausschuss hat mehrere Varianten besprochen. Schlussendlich hat sich nun als sinnvollste Variante die Komplettlösung an der Nordseite entlang des Hauptplatzes herausgestellt. Anfang April stellte Architekt Johannes Nägele das überarbeitete Sportstättenkonzept der Projektgruppe vor.

Weitere Planungsschritte

Im Sportstättenkonzept wurde festgelegt, wo zukünftig die Zufahrt zum Sportgelände sein wird, wo Flächen für allfällige Erweiterungen einzelner Sportanlagen vorgesehen sind und welche Flächen für Ausgleichsmaßnahmen reserviert sind. Die neue Zufahrt von der Hofnerstraße zum Sportgelände soll zu einer deutlichen Verkehrsentlastung führen, speziell für die Siedlung am Sportplatzweg. Die nun gewählte Variante, die auch den Neubau des Sportclubheims beinhaltet, wird nach der ersten Grobkostenschätzung mit rund 2,5 Millionen zu Buche schlagen. Nach Abzug von Förderungen und dem Finanzierunganteil des Sportclubs Göfis in der Höhe von 225.000 Euro verbleiben für die Gemeinde Kosten von ca. einer Million Euro.

Die Pläne sehen vor, neben dem Sanitärbereich sechs Umkleidebereiche, vier bis fünf Kaltlager, Warmlagerbereiche und die Sport-ausgabe neu zu errichten bzw. zu erneuern. „Uns ist es wichtig, dass so ökologisch wie möglich gebaut wird“, erklärt dazu Bürgermeister Thomas Lampert. Ebenso ist eine Warmwasseraufbereitung geplant, und es werde zusätzlich geprüft, ob eine Ausführung in Holz sinnvoll ist. Die Gemeindevertretung hat mit großer Mehrheit diesen Vorschlag der Arbeitsgruppe bestätigt, jetzt werden die weiteren Planungsschritte gesetzt, im Zuge derer auch die endgültigen Baukosten kalkuliert werden. Im Anschluss soll in der Gemeindevertretung der Beschluss für diese Investition gefasst werden. TAY

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