Darum bleibt das Tierheim weiter im Lockdown

Bis Anfang des Jahres finden im Vorarlberger Tierschutzheim aus gutem Grund keine Vermittlungen statt.
Dornbirn Weihnachten naht und damit auch die Suche nach dem passenden Geschenk. Ein kleines Kätzchen, ein verspielter Welpe oder aber ein süßes Häschen stehen bei Kindern oft ganz oben auf der Wunschliste.
Um zu verhindern, dass Tiere unterm Weihnachtsbaum landen, verlängert das Tierschutzheim Vorarlberg den Lockdown. “Ab Anfang Jänner können bei entsprechender Entwicklung der Covid-19-Situation wieder Adoptionen stattfinden”, informiert Marion Gögele vom Vorarlberger Tierschutzheim und appelliert zudem daran, nicht auf die Zoofachgeschäfte auszuweichen. Kurz vor Weihnachten komme es immer wieder vor, dass Adoptionsfragen gestellt würden. “Viele denken, dass es gerade zeitlich gut passen würde für eine gute Eingewöhnung.” Gögele rät dazu, sich vorher genau über Pflegebedarf, Zeitaufwand, artgerechte Haltung sowie die laufenden Kosten zu informieren. “Von Tier zu Tier bestehen durchaus große Unterschiede.”
Unabhängig davon sei es wichtig, Kindern zu vermitteln, dass Haustiere keine Kuscheltiere sind. “Die Bedürfnisse der tierischen Mitbewohner müssen unbedingt verstanden und respektiert werden.”
Tiere beschenken statt verschenken
Die Expertin schlägt vor, als Geschenkalternative zu Zubehör oder Sachbüchern über das jeweilige Tier zu greifen und somit die Vorfreude auf einen tierischen Mitbewohner zu erhöhen. “Die Weihnachtszeit kann prima dazu genutzt werden, sich mit der ganzen Familie Gedanken über die Anschaffung des Haustieres zu machen.”
Das Vorarlberger Tierschutzheim freut sich über Unterstützung in Form von Futterspenden via Amazon-Wunschliste oder direkt vor Ort, aber auch über finanzielle Zuwendung. Alle Informationen: www.vlbg-tierschutzheim.at.
