Thüringen spart für große Projekte

Trotzdem sollen 380.000 Euro im
laufenden Jahr
investiert werden.
Thüringen Die Gemeinde Thüringen hat große Pläne für die Zukunft. So soll in den kommenden Jahren ein neues Kinderhaus mit Kindergarten und Kleinkindbetreuung gebaut werden, das Feuerwehrhaus soll eine neue Photovoltaikanlage bekommen und das Wasserkraftwerk soll um ein zweites Durchlaufkraftwerk erweitert werden.
Große Projekte, die ein entsprechend großes Budget voraussetzen. „Vorausschauendes Haushalten ist also angesagt“, stellt Bürgermeister Harald Witwer fest. Dementsprechend hat die Gemeindevertretung an der öffentlichen Sitzung am
27. Jänner den Voranschlag für 2022 beschlossen.
Positives Nettoergebnis erwartet
Einige Investitionen will man im laufenden Jahr trotzdem tätigen, wie der Bürgermeister erzählt: „Wir werden noch im Frühling, sobald es das Wetter zulässt, die geplanten Urnenwände beim Friedhof erstellen.“ Auch das Hochwasserentlastungsprojekt, das in Kooperation mit der Gemeinde Bludesch entsteht, soll vorangetrieben werden. Die Planung soll noch in diesem Jahr starten. Dafür hat die Gemeinde 153.000 Euro veranschlagt.
Insgesamt wurden 5.903.500 Euro an Aufwendungen für das laufende Jahr berechnet. Dem gegenüber stehen Erträge von 6.265.500 Euro. Ende 2022 rechnet Thüringen also mit einem Nettoergebnis von 353.000 Euro. Abzüglich der zugewiesenen Haushaltsrücklagen (343.600 Euro) soll am Ende des Jahres sogar noch ein Überschuss von 9400 Euro bleiben. Bürgermeister Harald Witwer zeigt sich optimistisch, dass der Betrag Ende Jahr die veranschlagte Summe übersteigen wird. Im vergangenen Jahr wies das Gemeindebudget ein Minus von 44.000 Euro auf. vn-sms