Lustenau verkauft 22.000 Quadratmeter an „Prisma“

Vorarlberg / 02.03.2022 • 08:30 Uhr
Freude über den besiegelten Vertrag: Nikolaus Ess, Manuel Müller, Raimund Zirker, Vorstand Bernhard Ölz, Vizebgm. Daniel Steinhofer, Markus Gfall und Raimund Klausner. <span class="copyright">Gde</span>
Freude über den besiegelten Vertrag: Nikolaus Ess, Manuel Müller, Raimund Zirker, Vorstand Bernhard Ölz, Vizebgm. Daniel Steinhofer, Markus Gfall und Raimund Klausner. Gde

„Millennium Park Süd“ soll in den kommenden 15 Jahren entwickelt werden.

Lustenau Die Marktgemeinde Lustenau hat ein 22.000 qm großes Grundstück an der Dornbirner Straße an die „Prisma“ verkauft. Zusammen mit Lustenauer Co-Investoren soll der Standort in den nächsten 15 Jahren entwickelt werden, Bildung, Wirtschaft, Produktion und Wohnraum seien dort geplant, wie die Marktgemeinde mitteilt.

Lange Partnerschaft

Im Juli vergangenen Jahres hatte die Gemeindevertretung den Verkauf des Grundstücks einstimmig beschlossen. Mit der Unterschrift des Kaufvertrags am Montag wurde der Verkauf des Projektgebiets „Millennium Park Süd“ an Investorengesellschaften unter Führung der „Prisma“-Unternehmensgruppe mit den Lustenauer Co-Investoren Udo Filzmaier (S.I.E) und Elgar Fleisch (UCTec) nun vollzogen. Bürgermeister Kurt Fischer unterzeichnete den Vertrag quarantänebedingt im Homeoffice. Der Millen­nium Park ist das Ergebnis einer 25-jährigen Partnerschaft der „Prisma“ und der Gemeinde. Er soll bald Arbeiten, Wohnen und Leben an einem Ort verbinden und auch Infrastruktur und Services für das neue Betriebsgebiet Heitere übernehmen.

Mit Mitteln aus dem „Millennium V Zukunftsfonds“ der Investorengesellschaften und der Marktgemeinde Lustenau wird die Weiterentwicklung des Gebiets mit darauf abgestimmten Aktivitäten und Impulsen begleitet, heißt es von der Gemeinde.

Platz für 450 Arbeitsplätze

In einem Zeitraum von 15 Jahren sollen im Millennium Park Entwicklungsmöglichkeiten für 40 bis 60 neue Unternehmen und damit verbunden 300 bis 450 Arbeitsplätze entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt circa 120 Millionen Euro. „Prisma“-Vorstand Bernhard Ölz verspricht: „In Ergänzung zum bestehenden Millennium Park entsteht eine neuartige Plattform, ein Treffpunkt mitten im Vorarlberger Rheintal.“

Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags beginnt die Projektentwicklung der „Prisma“. Außerdem wurde beschlossen, dass das Freudenhaus noch ein Jahr am jetzigen Übergangsstandort bleiben kann. Anschließend wird das Freudenhaus auf eine Fläche beim Lustenauer Sportpark übersiedeln.

Das 22.000 m² große Grundstück an der Dornbirner Straße wird Teil des Millennium Parks und ein lebendiges Produktivquartier. <span class="copyright">Gde</span>
Das 22.000 m² große Grundstück an der Dornbirner Straße wird Teil des Millennium Parks und ein lebendiges Produktivquartier. Gde