Vorarlberg heizt dem Winter ein

Vorarlberg / 04.03.2022 • 14:35 Uhr
Vorarlberg heizt dem Winter ein
Funkenmeister Frank Düringer und seine Knechte Calvin Schwaiger und Mathias Rinderer. 

Der Harder Funkenmeister und seine Knechte haben bereits mit dem Aufbau begonnen.

Hard Am Harder Funkenplatz herrscht schon seit ein paar Tagen rege Betriebsamkeit. „Wir haben nicht gewusst, ob so spontan alle freibekommen, deswegen haben wir heuer ein bisschen früher angefangen“, erzählt Funkenmeister Frank Düringer (33). Am Samstag wurden die ersten Paletten an den See gefahren. Seit Mittwoch sind der Meister und seine sieben Knechte voll im Aufbaueinsatz.

Materialengpässe gibt es zumindest bei den Paletten nicht. „Wir haben ja einen Lagerplatz. Da können wir das ganze Jahr über sammeln. Nur mit dem Grünzeug wird es etwas knapp“, merkt der 33-Jährige an. Da lange nicht damit zu rechnen war, dass der Funken über die Bühne gehen kann, hat die Zunft zunächst alle Angebote abgelehnt. „Aber es geht. Der Bauhof hatte noch ein paar Christbaumsammelstellen. Bewohner bringen auch ein bisschen was.“ Bis auf den Kinderfunken, der heuer nicht stattfindet, gibt es in Hard am Samstag praktisch das volle Programm. „Wir sind froh, dass wir was machen können“, sagt Düringer. Wie viele Besucher kommen werden, sei allerdings schwer abzuschätzen. „Es ist der erste Abend, an dem alles offen ist. Wir haben schon etwas mehr kalkuliert, es kann aber auch sein, dass die Häfte zuhause bleibt.“

Für den Harder Funken werden geschätzte 2000 Paletten verbaut. Die Funkentanne ist rund 13 Meter hoch. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Für den Harder Funken werden geschätzte 2000 Paletten verbaut. Die Funkentanne ist rund 13 Meter hoch. VN/Paulitsch