Preis für soziales Engagement

Vorarlberg / 10.04.2022 • 17:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Landesdirektor der Bank Austria Vorarlberg, Claus Jeschko, mit allen Preisträgern der vergangenen Jahre.<span class="copyright">Caritas Vorarlberg/Mirjam Vallaster</span>
Landesdirektor der Bank Austria Vorarlberg, Claus Jeschko, mit allen Preisträgern der vergangenen Jahre.Caritas Vorarlberg/Mirjam Vallaster

„Ideenreich und wirkungsvoll“: PfarrCaritas und ifs mit Bank-Austria-Sozialpreis ausgezeichnet.

Bludenz Große Freude herrschte vor wenigen Tagen bei der Verleihung des Bank-Austria-Sozialpreises im carla Store in Bludenz. „Voneinander lernen – Teilhabe stärken“ heißt das von PfarrCaritas und ifs gemeinsam durchgeführte Projekt, das mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. „Ideenreich und wirkungsvoll“ nannte Caritasdirektor Walter Schmolly alle sechs ausgezeichneten Projekte und gratulierte herzlich. Das Licht funkelte in den unzähligen Lampen und Fenstern im carla Store in Bludenz und bot für die Verleihung des 11. und 12. Bank-Austria-Sozialpreises einen feierlichen und gleichzeitig auch gemütlichen Rahmen. Besucher, Preisträger und Veranstalter feierten heuer gleich sechs Preisträger aus verschiedensten Sozialbereichen in Vorarlberg, denn aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Preisverleihung 2020 und 2021 leider nicht stattfinden. Ingrid Böhler, Leiterin der PfarrCaritas führte durch einen Abend voller „wunderbarer sozialer Projekte, in denen kein Mensch zurückgelassen wird“, wie sie es in ihrer Begrüßung formulierte.

Positives in schweren Zeiten

Begrüßen konnte Ingrid Böhler, neben Caritasdirektor Walter Schmolly und den sechs Gewinnern, den Landesdirektor der Bank Austria Vorarlberg, Claus Jeschko, der gerade in den aktuell schwierigen Zeiten den positiven Themen eine ganz besondere Bedeutung zukommen lässt und jedem Preisträger von Herzen für das Engagement und die Menschlichkeit dankte. Auch Caritasdirektor Walter Schmolly unterstreicht die Wichtigkeit solcher Projekte: „Wir leben in einer Zeit großer gesellschaftlicher Veränderungen. Gerade jetzt braucht es innovative Ideen im Sozialbereich. Innovation bedeutet Veränderung und die wunderbaren Sozialprojekte, die an diesem Abend vorgestellt wurden, zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel von Wirtschaft und Sozialbereich ist.“

Gewinner des Bank-Austria-Sozialpreises 2021 wurde das von PfarrCaritas und ifs gemeinsam initiierte Projekt „Voneinander lernen – Teilhabe stärken“, das geflüchtete Frauen begleitet und unterstützt. Ziel ist es vor allem, einheimische und geflüchtete Frauen zu vernetzen, Vorurteile abzubauen und den geflüchteten Frauen beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen. „Dabei darf neben den Gesprächen auch die Freude und der Spaß nicht zu kurz kommen“, weiß Projektleiterin Miretta Schneider von der Caritas. „Der Austausch in den Dialogrunden ,Honigbrot‘ über ihre jeweiligen kulturellen Werte und Lebensweisen ist für alle Beteiligten äußerst bereichernd und spannend.“ In den Sprachtreffs in Feldkirch und Dornbirn werden geflüchtete Frauen von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wöchentlich beim Deutschlernen unterstützt.

Die Initiatorinnen freuen sich über das Preisgeld in Höhe von 6000 Euro, das vor allem für die Fortführung bzw. Absicherung des Projekts eingesetzt wird. Zusätzlich wird mit dem Preisgeld auch der Ausbau der Kinderbetreuung bei den „Frauendialogen“ und „Deutschtreffs“ eingesetzt, zudem werden spezifische Bücher und Lernmaterialien gekauft.

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