Ende einer Ära im Hobbyfußball

Vorarlberg / 14.04.2022 • 15:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der FC Forach, hier nach dem Gewinn des Carinthia-Cups 2016, löst sich auf.<span class="copyright">cth</span>
Der FC Forach, hier nach dem Gewinn des Carinthia-Cups 2016, löst sich auf.cth

Der FC Eintracht Forach löst sich zum Saisonende auf.

Dornbirn Der Hobbysport hat sich in den letzten Jahren stark verändert und immer mehr Vereine haben personelle Probleme. So konnte auch bei der Eintracht im Forach keine Nachfolge für die organisatorischen Posten gefunden werden und so wird der Hobbyfußballverein mit Saisonende aufgelöst.

„Die Entwicklung hat sich schon in den letzten zwei, drei Jahre abgezeichnet und der Mangel an Mitgliedern stellt für die Hobbyvereine ein immer größer werdendes Problem dar“, erklärt dazu FC-Forach-Obmann Mathias Kreil. Vor allem im Bereich der Vereinsführung und Organisation konnten keine Mitglieder mehr gefunden werden. „Die Entscheidung, den Verein aufzulösen, wurde insbesondere aufgrund des personellen Mangels getroffen und sowohl Funktionäre im Vorstand oder auch ein Trainer für die Organisation des Spielbetriebs wurden die letzten zwei Jahre vergeblich gesucht“, gibt Obmann Kreil wehmütig bekannt. Zum Abschluss hofft der Obmann, nochmals zahlreiche Freunde aus der Vergangenheit im Forach begrüßen zu können. „Zum Abschied werden wir es Ende Saison nochmal richtig krachen lassen. Ich hoffe so viele wie möglich, auch aus alten Zeiten, nochmal zu sehen“, so Kreil.

Infrastruktur an die Stadt

Die Infrastruktur des Vereines wird in weiterer Folge an die Stadt übergehen, wobei Sportstadtrat Julian Fässler erklärt: „Der Platz wurde in den letzten Jahren schon fast die ganze Woche von der Admira genutzt und nach dem guten Zulauf im Nachwuchsbereich werden diese die Platzkapazitäten brauchen und füllen.“

Hingegen sei das Klubheim des FC Forach in schlechtem Zustand und eine Sanierung kommt eher nicht in Frage. „Es kann maximal als Lagerfläche verwendet werden“, erklärt dazu Julian Fässler. MIMA