Das letzte Dorf in Vorarlberg

Vorarlberg / 26.04.2022 • 10:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das letzte Dorf in Vorarlberg
Anzeigentafel der „Privatkraftwagenlinie Schruns-Parthennen“.

Die Geschichte des Landes in Bildern.

Bregenz 1499 wurde „Parthenna“ erstmals urkundlich erwähnt. Dieser rätoromanische Name bedeutet abgeleitet „der langsam ansteigende Weg“. Noch bis in die 1960er Jahre war die Schreibweise „Parthennen“ gebräuchlich.

Abenteuerliche Busverbindung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verkehrte die Postkutsche nur zweimal täglich zwischen Bludenz und Schruns und da sie relativ teuer war, waren die meisten zu Fuß unterwegs. 1923 wurde eine Busverbindung von Schruns nach Partenen eingerichtet, deren Benutzung laut einer Reisebeschreibung sehr abenteuerlich war.

Mit dem Bau der Kraftwerke entstanden auch Verdienstmöglichkeiten außer der Landwirtschaft und des Tourismus. Simone Drechsel

Am 25. April 1800 zerstörte ein Brand den größten Teil des Dorfes und die Kirche St. Martin. Diese wurde noch im selben Jahr wiederaufgebaut und 1868 erweitert.<br><span class="copyright">Sammlung Risch-Lau, Ansichtskartensammlung, Erwin Hefel, Vorarlberger Landesbibliothek</span>
Am 25. April 1800 zerstörte ein Brand den größten Teil des Dorfes und die Kirche St. Martin. Diese wurde noch im selben Jahr wiederaufgebaut und 1868 erweitert.
Sammlung Risch-Lau, Ansichtskartensammlung, Erwin Hefel, Vorarlberger Landesbibliothek
Arbeiterheim in Partenen mit Lichtspielsaal und Gaststätte.
Arbeiterheim in Partenen mit Lichtspielsaal und Gaststätte.
Beim Sporthaus Silvretta und der Gemischtwarenhandlung Alois Wachter befand sich auch die Fernsprechstelle und das Post- und Telegraphenamt.
Beim Sporthaus Silvretta und der Gemischtwarenhandlung Alois Wachter befand sich auch die Fernsprechstelle und das Post- und Telegraphenamt.
Geburtshaus des späteren Linzer Bischofes Franz Joseph Rudigier (1811-1884).
Geburtshaus des späteren Linzer Bischofes Franz Joseph Rudigier (1811-1884).