Strategie für Hörbranzer Gemeindeentwicklung

Vorarlberg / 11.05.2022 • 16:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Etwa 80 Interessierte folgten der Einladung zur Präsenzveranstaltung.<span class="copyright">mst/5</span>
Etwa 80 Interessierte folgten der Einladung zur Präsenzveranstaltung.mst/5

Attraktiveres Ortszentrum, Wohnen, Freizeit und Tourismus standen ebenso zur Diskussion wie die Nutzung des Salvatorkollegs.

Hörbranz Eigentlich war die Raumplanungswerkstatt als Informations- und Diskussionsveranstaltung für die Bevölkerung in Hörbranz schon im November geplant. Damit einhergegangen war u.a. eine Fragebogenaktion.

Über 170 Antworten digital und 158 Rückmeldungen per Post erreichten in der Folge die Marktgemeinde. Im zweiten Anlauf fand nun der gemeinsame Austausch zur Erarbeitung des Räumlichen Entwicklungsplans (REP) im Leiblachtalsaal statt.

Etwa 80 Interessierte informierten sich über den aktuellen Planungsstand und die damit verbundenen Herausforderungen, die Dipl.-Ing. Ulrich Blanda (Büro stadtland) auf den Punkt brachte. „Bei der Festlegung einer längerfristigen Strategie zur Entwicklung des Gemeindegebiets geht es auch um einen Balanceakt zwischen den verschiedenen Bedürfnissen der Bevölkerung“, erläuterte Bürgermeister Andreas Kresser.

Ideenbox

Umfänglich thematisiert mit den Auskunftspersonen aus der Gemeindevertretung und dem Bauamt wurden die Agenden Ortszentrum, Mobilität, Bauen und Wohnen, Arbeiten und Wirtschaft sowie Natur und Umwelt. Die bisherigen Feedbacks zur Nachnutzung des ehemaligen Salvatorkollegs standen unter anderm im Fokus. Weitere Vorschläge können bis Ende Mai in der „Ideenbox“ beim Bürgerservice in Hörbranz eingeworfen werden.

Wünsche und Anregungen

„Die Etablierung eines Bildungsstandorts mit Nächtigungsmöglichkeit und Gastronomie sowie die nachhaltige Nutzung der naturnahen Flächen kristallisierten sich als Schwerpunkte heraus“, berichtete Samuel Kegele als Vertreter der Verwalterseite des ehem. Salvatorkollegs, wo der spirituelle Zugang weiterhin erhalten bleiben werden soll. An den weiteren Thementischen formte sich mit den schon erarbeiteten Grundlagen ein Katalog an Wünschen und Anregungen.

Ortsteilspaziergänge im Juni

Darunter der Ausbau von Rad- und Fußwegen, die Schaffung von verkehrsberuhigten Zonen und die Entschärfung von neuralgischen Straßenbereichen. Aber auch die Themen leistbarer Wohnraum, Sicherung von Arbeitsplätzen und Stärkung der Direktvermarktung fanden sich im regen Austausch wieder. Zudem soll das Ortszentrum attraktiver und Angebote bei Freizeit und Tourismus ausgebaut werden. Bei den geplanten Ortsteilspaziergängen im Juni spielen dann unter anderem auch die Inputs bei der Erhaltung von Grünflächen und die Intensivierung bei der Nutzung erneuerbarer Energiequellen eine Rolle. MST

Auch die Entwicklung des Ortszentrums war Thema.
Auch die Entwicklung des Ortszentrums war Thema.
Bgm. Kresser sprach über Herausforderungen für Hörbranz.
Bgm. Kresser sprach über Herausforderungen für Hörbranz.
Als Auskunftspersonen standen u.a. Gerhard Reiter vom Bauamt Hörbranz (l.) und Gemeinderätin Katrin Flatz zur Verfügung.
Als Auskunftspersonen standen u.a. Gerhard Reiter vom Bauamt Hörbranz (l.) und Gemeinderätin Katrin Flatz zur Verfügung.
Bei der Raumplanungswerkstatt gab es eine Vielzahl an Ideen und Anregungen.
Bei der Raumplanungswerkstatt gab es eine Vielzahl an Ideen und Anregungen.