Weltwirtschaftsforum: Wachsam in und über Vorarlberg

Vorarlberg / 23.05.2022 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ein Black Hawk am Flughafen Hohenems.  <span class="copyright">Alle Bilder: Bundesheer/Koppitz</span>
Ein Black Hawk am Flughafen Hohenems. Alle Bilder: Bundesheer/Koppitz

1000 Soldaten aus Salzburg sind aufgrund des Weltwirtschaftsforums derzeit in Vorarlberg im Einsatz.

Bregenz, Hohenems Mit Sonntag begann für 1000 Soldaten, zehn Hubschrauber und zehn Flugzeuge des Bundesheeres der Einsatz in und über Vorarlberg und Tirol.

Sie kontrollieren bis zum 26. Mai den westösterreichischen Luftraum zur Sicherung des Wirtschaftsgipfels im Schweizer Davos. Gut 15 Kilometer südlich der Vorarlberger Grenze trifft sich hier jährlich die wirtschaftliche und politische Weltelite.

1000 Soldaten im Einsatz

Für Dädalus 2022 wurden mit dem größten Hubschrauber des Bundesheers, dem S-70 Black Hawk, eine Agusta Bell 212 und einer leichten Alouette III drei Helikopter an den Flughafen Hohenems verlegt. Sie bilden die Basis für das ERTA-Team (Emergency Response Team Air, Notfallreaktionsgruppe Luft) die Eingreiftruppe bei Notfällen.

Das Radar bei Sulzberg ist auf der Suche nach Tieffliegern, die von anderen Radargeräten nicht erfasst werden können.
Das Radar bei Sulzberg ist auf der Suche nach Tieffliegern, die von anderen Radargeräten nicht erfasst werden können.

Doch auch am Boden wurden die Kapazitäten aufgestockt. Das Radarbataillon 2 aus Salzburg ist mit mehreren Radargeräten im Land in Position. Die Aufklärungs- und Zielzuweisungsradargeräte blicken in enge Talschaften und ergänzen die Radarstationen im Dreiländereck, um die Flugbeschränkungszone rund um Davos in allen Flughöhen zu kontrollieren. Den Datenaustausch stellen Fernmeldesoldaten aus dem Pongau sicher. Unterstützt werden die Salzburger Soldaten durch 300 Soldaten des Militärkommandos Vorarlberg.

Dädalus

Unter dem Titel Dädalus unterstützt das Bundesheer die Schweiz jedes Jahr bei der Luftraumsicherung anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos. Dies umfasst die stärkere Präsenz von Fliegereinheiten zur Luftraumsicherung im gesamten Landesgebiet von Vorarlberg, von Radargeräten bis zu Überflügen von Jagdflugzeugen des Bundesheers und der Schweizer Armee.

Auch auf dem Pfänder ist das Bundesheer stationiert, um die Kommunikation zu sichern.
Auch auf dem Pfänder ist das Bundesheer stationiert, um die Kommunikation zu sichern.

So waren am Freitag zu Übungszwecken Schweizer Kampfflugzeuge über Vorarlberg im Einsatz. Das Bundesheer bittet um Verständnis für die damit verbundenen verstärkten Flugbewegungen über Vorarlberg.