VN-Wanderserie: Von Viktorsberg auf den First

Vorarlberg / 11.11.2022 • 14:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Aussicht vom Gipfel. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Aussicht vom Gipfel. Oliver Ihring

Die letzte Wanderung dieses Jahr: Von Viktorsberg geht es über die Letze auf den First. Wurzel- und Wiesenpfade wechseln sich ab. Der Gipfel ist unscheinbar, bietet aber eine grandiose Aussicht auf Liechtenstein, die Schweiz, das Rheintal, auf den Rätikon, Alpstein und die Gipfel des Laternsertals.

Viktorsberg Das Ende der diesjährigen Wanderserie bildet der First. Der unscheinbare Gipfel steht im Rheintal in direkter Nachbarschaft zur Hohen Kugel und ist 1640 Meter hoch. Los geht es vom Wanderparkplatz in Viktorsberg oberhalb der Kirche. Wir hatten an dem Tag von Wolken, Regen über Wind bis zur Sonne alles, was das Wetter zu bieten hat. Aufgrund des Regens am Vortag waren die Wanderwege, die über Wiesen und Wurzeln führen, teils sehr rutschig und matschig.

Die meiste Zeit geht es bergauf durch den Wald. Am Anfang dominieren noch die Laubbäume, am Ende die Nadelbäume. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Die meiste Zeit geht es bergauf durch den Wald. Am Anfang dominieren noch die Laubbäume, am Ende die Nadelbäume. Oliver Ihring
Herbstlicher Blick auf den Rätikon. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Herbstlicher Blick auf den Rätikon. VN/JUN
Oben auf der Alpe Almein.  <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Oben auf der Alpe Almein. Oliver Ihring
Blick auf den Bodensee. <span class="copyright"> VN/JUN</span>
Blick auf den Bodensee. VN/JUN

Nachdem wir eine Kuhweide durchquert haben, gelangen wir weiter oben in einen Mischwald. Auf laubbedeckten Wegen, mal breit, mal schmal, geht es den Bergwald empor, immer in Richtung Treiet/First. Erst als sich dieser lichtet und man auf der Alpe Almein steht, hat man den ersten Ausblick auf das Rheintal, den Alpstein und Rätikon. Auf der Letze geht es ein Stück gemächlicher zu, eine Bank lädt zur ersten Rast ein. Pferde verbringen hier ihre letzten Sommertage, bevor es auch für sie runter ins Tal geht. Typisch für den Herbst ist das Nebelmeer im Tal, das sich auch an diesem Tag zeigt.

Kurze Rast. <span class="copyright">OLiver Ihring</span>
Kurze Rast. OLiver Ihring
Hier weiden noch Pferde.  <span class="copyright">VN/JUN</span>
Hier weiden noch Pferde. VN/JUN
Blick auf die Nob. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Blick auf die Nob. VN/JUN
Und zack war der Nebel da. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Und zack war der Nebel da. VN/JUN

Wir tauchen wieder in den Wald ein, steigen über Wurzeln und marschieren über eine kleine Lichtung, wo wir im Übrigen etliche Pilze finden. Und wieder geht es durch den Nadelwald, bis wir weiter oben das Gipfelkreuz erspähen und den Wald endlich hinter uns lassen. Die letzten paar Meter gehen wir über eine Wiese bis zum Kreuz. Der Blick reicht vom Hohen Freschen bis zu den Drei Schwestern, vom Hohen Kasten bis zur Hohen Kugel.

Eine kleine Lichtung im Wald mit einigen Pilzen.  <span class="copyright">VN/JUN</span>
Eine kleine Lichtung im Wald mit einigen Pilzen. VN/JUN
Weiter durch den Wald. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Weiter durch den Wald. Oliver Ihring
Das Gipfelkreuz in Sichtweite. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Das Gipfelkreuz in Sichtweite. VN/JUN

Lange bleiben wir nicht oben, da es just in dem Moment anfangen muss zu regnen. Also steigen wir zunächst über den Wiesenhang zum Treiet ab und folgen dem Schild Richtung Fraxern. Wir laufen über Wiesen hinunter zum Güterweg, der auch von vielen Bikern genutzt wird. An der nächsten Kreuzung steht Viktorsberg angeschrieben.

Die Stimmung war mystisch. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Die Stimmung war mystisch. Oliver Ihring
Blick auf Feldkirch und Rankweil. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Blick auf Feldkirch und Rankweil. VN/JUN
Am Gipfelkreuz war es recht einsam, während auf der Hohen Kugel einiges los war. Wahrscheinlich wird der Gipfel weniger begangen, obwohl man von hier eine genauso schöne Aussicht hat wie von der Hohen Kugel.  <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Am Gipfelkreuz war es recht einsam, während auf der Hohen Kugel einiges los war. Wahrscheinlich wird der Gipfel weniger begangen, obwohl man von hier eine genauso schöne Aussicht hat wie von der Hohen Kugel. Oliver Ihring

Nach kurzer Zeit auf dem Güterweg zweigen wir wieder auf den Wiesenpfad ab (nicht dem Wegweiser Richtung Letze folgen). Es ist eine matschige Angelegenheit gewesen. An Bächen vorbei und über diese drüber kommen wir zur Fadratza, von dort geht es wieder in den Wald, wo man den Weg teilweise vor lauter Laub nicht sieht. Über die Schattenwand und den Bülsweg geht es zurück nach Viktorsberg. VN-JUN

Viel los war nicht, wie man sieht. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Viel los war nicht, wie man sieht. VN/JUN
Schöne Herbstfarben. Im Hintergrund der Hohe Freschen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Schöne Herbstfarben. Im Hintergrund der Hohe Freschen. VN/JUN
Eine herrliche Stimmung hier oben. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Eine herrliche Stimmung hier oben. VN/JUN
Über Wiesenpfade geht es wieder hinunter. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Über Wiesenpfade geht es wieder hinunter. Oliver Ihring
<span class="copyright">VN/JUN</span>
VN/JUN
Über dieses Rohr muss man. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Über dieses Rohr muss man. VN/JUN

First

Gehzeit 4,5 bis 5 Stunden

Kilometer 12

Höhenmeter 950

Erweiterung Hohe Kugel

Sonstiges gelb-weiß und rot-weiß markierte Wiesenpfade und Wurzelwege, nach Regenfällen teils sehr matschig

Tiefblicke. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Tiefblicke. VN/JUN
Der Ratzbach <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Der Ratzbach Oliver Ihring

Hier geht es zur Route: https://www.alpenvereinaktiv.com/s/IEs3jH

Wieder in den Wald zurück. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Wieder in den Wald zurück. VN/JUN
Zurück in Viktorsberg. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Zurück in Viktorsberg. VN/JUN

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