Dornbirner Volksschüler tauchten in fremdsprachige Geschichten ein

Der diesjährige Lesetag der VS Leopold stand ganz im Zeichen der Sprachen.
Dornbirn Einen Vormittag lang wurde vergangenen Freitag an der Volksschule Leopold die Vielfalt der Sprachen gefeiert. „An unserer Schule gibt es 15 verschiedene Muttersprachen, und so entstand die Idee, den diesjährigen Lesetag unter dieses Motto zu stellen“, erklärte Direktorin Beate Ludescher-Kohler.

Aus diesem Anlass hatte Schulwart Manfred Mäser das Stiegenhaus passend zum Thema dekoriert, und zahlreiche Eltern ließen sich nicht lange bitten, um an dem Leseprojekt teilzunehmen. Diese wurden im Vorfeld gebeten, ein Buch vorzubereiten, aus dem abschnittsweise in der Muttersprache vorgelesen und im Anschluss übersetzt wird. Auch Geschichten aus der Heimat und Erzählungen über Bräuche waren herzlich willkommen.

Mit Büchern einmal rund um die Welt
Den Auftakt machte Luca Ordonselli in der 1a mit seinem mitgebrachten Buch „A caccia dell´Orso“. Gemeinsam begaben sich der italienische Papa und die Kinder auf eine spannende Bärenjagd.

Gleich nebenan in der 3b lernten die Schülerinnen und Schüler mit Felicitas Hofmann spielerisch Tiernamen auf Französisch, und Mariya Kuzmenko lud die 2a auf eine Sprachreise in die Ukraine. Auch in die serbische (Biljana Pajic), englische (Martina Amann), türkische (Atar Burcu) und russische (Sonja Vigl) Sprache tauchten die neugierigen Kinder anhand von Leseabenteuern ein. „Hola“ hieß es schließlich noch in der spanischen Stunde mit Elizabeth Oyhenart Cunha Yosselin, und Agnesa Prepojkac-Sejfic stellte ihre Heimat Bosnien vor.
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Im Anschluss ließ die ganze Schule beim Pausenhofsingen den Tag musikalisch ausklingen. Das Ständchen war für die engagierten Eltern und Vorleser als Dankeschön gedacht – oder eben thank you, gracias, merci, hoş bulduk und so weiter. CTH



