Neujahrsbaby Luana erblickte zu Hause um 00:54 das Licht der Welt

Es ging alles zu schnell. Mama Jessica Bereuter schaffte es für die Geburt nicht mehr ins Dornbirner Krankenhaus.
Dornbirn Jessica Bereuter liegt völlig entspannt und mit einem glücklichen Lächeln in ihrem Bett auf der Geburtenstation des Dornbirner Krankenhauses. Im Arm ein kleines, fragiles Bündel Mensch. “Sie heißt Luana, es geht ihr gut. Obwohl sie ein Frühchen ist”, erzählt die 33-jährige Alberschwenderin voller Stolz.
Ein Frühchen
Ein Frühchen. Nein, das hätte Luana eigentlich nicht werden sollen. Der 31. Jänner wäre ihr Geburtstermin gewesen. Aber das winzige Mädchen spielte der Welt bereits einen Streich, noch bevor sie in dieser ankam. Mama Jessica berichtet: “Ich saß mit meinem Freund, meinen drei Geschwistern und meinen Eltern bis um halb eins zu Hause. Wir spielten ein Gesellschaftsspiel. Ich hatte den ganzen Tag ein bisschen Rückenschmerzen. Aber nichts deutete auf Wehen hin. Doch dann . . .”
Jessica lag schon im Bett, telefonierte mit ihrer Schwiegermama. Dann musste sie aufs Klo. “Auf einmal platzte meine Fruchtblase. Ich schrie meinen Freund an. ‘Hol die Rettung’!”

Keine Probleme
Schnell waren zwei Sanitäter da. Und fast noch schneller rauschte Luana ins Leben außerhalb Mamas Bauch. “Es ging alles gut und problemlos. Ich bin ja eine ruhige Person, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Aber wahrscheinlich wäre ich schon in Panik gekommen, hätte ich nicht schon eine Geburt hinter mir, bei der auch alles sehr rasch ging”, lässt Jessica Bereuter die aufregenden Minuten an Silvester noch einmal Revue passieren.
Nach der Geburt ging es für Mutter und Kind risikolos ins Dornbirner Krankenhaus.
Kerngesundes Baby
Luana ist 49 Zentimeter groß und 2,98 Kilo leicht. Sie hat schon großen Appetit. Jessica kann sie problemlos stillen. Ihre anderen Familienmitglieder hat der Säugling auch schon erlebt. Papa und der dreieinhalbjährige Marius ließen sich einen ersten Kontakt mit dem kerngesunden Frühchen nicht nehmen. Mama wird mit Luana noch zwei, drei Tage auf der Geburtenstation in Dornbirn bleiben und den dort gebotenen Luxus für frisch entbundene Mütter genießen. Die Betreuung lobt Jessica in höchsten Tönen. “Es fehlt mir hier an nichts. Man kümmert sich bestens um uns.”

Das bundesweite Neujahrsbaby ist mit seinen Sieg heuer nicht alleine. In Tulln erblickten wenige Sekunden nach Mitternacht die kleine Anna und 20 Sekunden später ihre Schwester Alice per Kaiserschnitt das Licht der Welt.