2025 startet für Rettung arbeitsintensiv

Vorarlberg / 01.01.2025 • 17:40 Uhr
Der neue Hubschrauber Gallus 1 der Bergrettung Vorarlberg ist im Einsatz. vn/paulitsch
Der neue Hubschrauber Gallus 1 der Bergrettung Vorarlberg ist im Einsatz. vn/paulitsch

Gutes Wetter, Schnee auf den Berghängen und oft noch ungeübte Wintersportler sorgten für viele Rettungseinsätze.

Feldkirch Der Jahreswechsel in Vorarlberg verlief laut der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) weitgehend ruhig, wie dieser gegenüber dem ORF berichtet. Insgesamt mussten die Feuerwehren in der Silvesternacht zu etwa zehn Bränden ausrücken, was dem Durchschnitt der vergangenen Jahre entspricht. Die meisten Einsätze betrafen Container- und Mülleimerbrände.

So brannten von Hard über Bregenz, Lauterach und Lustenau bis Dornbirn Mülleimer und Container. In Lustenau etwa wurden mehrere Pyrotechnik-Batterien in einem Altpapiercontainer entsorgt, wodurch der Inhalt des Containers in Brand geriet und dieser trotz raschem Einschreiten der Feuerwehr Lustenau vollständig zerstört wurde. Dabei wurde auch eine Fensterscheibe eines angrenzenden Wohnobjekts beschädigt. Weiters fing in Bregenz ein Stapel Kartons Feuer, was auch in Hohenems der Fall war. In einzelnen Gemeinden kam zu Vegetationsbränden. Ernsthafte Sachschäden oder Verletzungen wurden nicht gemeldet. Laut RFL war die Lage insgesamt überschaubar, obwohl in der Silvesternacht typischerweise ein erhöhtes Einsatzaufkommen herrscht.

Dafür spürten die Rettungskräfte den Neujahrstag umso stärker, wie die VN aus Rettungskreisen am Mittwoch erfuhren. Schneereiche Berge, gutes Wetter und zu Saisonbeginn oft noch ungeübte Wintergäste sorgten für zahlreiche Einsätze der Rettungskräfte in den Skigebieten Vorarlbergs am ersten Feiertag des Jahres. Einsatzzahlen lagen am Neujahrstag noch keine vor.