Wie man 2026 doppelt so viel aus seinem Urlaub herausholt

Vorarlberg / 10.10.2025 • 13:11 Uhr
Wie man 2026 doppelt so viel aus seinem Urlaub herausholt
Brana aus Bludenz hat den Kalender bereits genau unter die Lupe genommen. VN/Steurer

Wer seinen Urlaub mit dem Einsatz von Fenstertagen clever plant, kann ihn ein gutes Stück verlängern.

Schwarzach Beim Blick auf den Kalender 2026 darf bei Arbeitnehmern echte Urlaubsfreude aufkommen. Denn im kommenden Jahr fallen die Feiertage noch günstiger als heuer. Wer seine Urlaubstage also clever mit Wochenenden und Fenstertagen kombiniert, kann seinen Urlaub ein gutes Stück verlängern. Genauer: Mit dem Einsatz von 37 Urlaubs- und Zeitausgleichstagen lassen sich 79 freie Tage herausholen.

Drei Feiertage am Wochenende

Auch Brana Kresojevic aus Bludenz weiß, wie man die Fenstertagen am besten nutzt: „Ich achte bei der Arbeit immer darauf, meinen Urlaub optimal zu nutzen. Besonders gerne nehme ich mir ein verlängertes Wochenende, wenn sich ein Fenstertag dafür anbietet“, sagt die 29-Jährige mit einem Lächeln. Und diese gibt es 2026 reichlich. Mit Mariä Himmelfahrt (Samstag, 15. August), Allerheiligen (Sonntag, 1. November), und dem Stefanitag (Samstag, 26. Dezember) fallen nur drei gesetzliche Feiertage auf Wochenenden. Trotzdem bieten sich viele günstige Brückentage für eine längere Auszeit an.

Wie man 2026 doppelt so viel aus seinem Urlaub herausholt

Die erste Gelegenheit gibt es gleich rund um zum Neujahrstag, der auf einen Donnerstag fällt. Wer seinen Urlaub mit dem Dreikönigstag (Dienstag) verbindet, kann aus fünf Urlaubstagen gleich zu Jahresbeginn elf freie Tage herausholen. Diese sind gut genutzt, weil im Februar und März eine arbeitsintensive Zeit ohne Feiertage bevorsteht.

Im April winkt die nächste Möglichkeit für eine längere Auszeit. Mit nur vier Urlaubstagen lässt sich rund um Ostern (6. April, Ostermontag) eine Pause von neun Tagen schaffen.

Der Wonnemonat Mai macht seinem Namen 2026 alle Ehre, denn dieser ist mit zahlreichen Feiertagen gespickt. Gleich am 1. Mai (Staatsfeiertag, Freitag) werden alle Arbeitnehmer mit einem verlängerten Wochenende beschenkt. Wer seinen Urlaub rund um Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 14. Mai) plant, darf sich mit dem Einsatz von vier Urlaubstagen neun Tage zurücklehnen. Wer eine Fernreise buchen möchte, sollte Pfingsten und Fronleichnam dick im Kalender anstreichen. Hier können aus 8 Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage gezaubert werden. So wird der Mai zur besten Zeit für Frühlingsreisen, verlängerte Wochenenden oder einfach eine wohlverdiente Pause.

Wie man 2026 doppelt so viel aus seinem Urlaub herausholt
“Besonders gerne nehme ich mir ein verlängertes Wochenende”, sagt Brana aus Bludenz. Sie hat sich ihren Urlaub bereits dick im Kalender angestrichen.

Dann folgt eine dreimonatige Durststrecke ohne Feiertage. Der Nationalfeiertag am 26. Oktober fällt 2026 praktischerweise auf einen Montag und sorgt damit automatisch für ein langes Wochenende. Wer mehr herausholen möchte, nimmt zusätzlich vier Urlaubstage und kann sich über neun freie Tage am Stück freuen – perfekt für einen herbstlichen Städtetrip oder eine kleine Auszeit vor dem Winter.

Auch rund um Weihnachten gibt es für Urlaubstüftler Grund zur Vorfreude. Der Christtag wird an einem Freitag gefeiert. Wer das neue Jahr entspannt angehen und seinen Urlaub bis Neujahr verlängern möchte, braucht dafür nur 8 Urlaubstage zu opfern, erhält aber 16 freie Tage.