“Viele bieten ihre Hilfe an” – So geht es bei Haubner weiter

Die Hilfsbereitschaft in Lustenau ist groß, der neue Firmensitz in Nenzing noch nicht bezugsfertig. Das sucht Haubner nun als Zwischenquartier.
Lustenau “Bei uns ist für euch ein Schreibtisch frei, kommt’s einfach rüber”, bietet ein Nachbarunternehmer an. Auch Leberkässemmeln für die Aufräumenden werden besorgt, die Waschanlage für die nicht beschädigten Kundenfahrzeuge angeboten: Haubner-Lustenau-Geschäftsführer René Erath schlägt am Mittwochvormittag viel Hilfsbereitschaft entgegen.

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“Das ist jetzt passiert, nun muss man nach vorn schauen”, betont er. Am Mittwoch waren Brandermittler und die Staatsanwaltschaft bei Nutzfahrzeuge Haubner vor Ort auf der Suche nach der Brandursache. Die ausgebrannten Lkw stehen noch in der eingestürzten Halle, von den Büroräumlichkeiten bleiben nur Asche und Schutt. Derweil ist der Schaden noch weiterhin nicht einschätzbar. “Dafür ist es noch zu früh”, erklärt Erath. Neben ihm ein haushoher Berg aus von der Hitze verbogenem Stahl.


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Derzeit arbeite man an einem Strategieplan: Wohin soll die Post, wohin lässt man Ersatzteile liefern, wie soll der Kundenservice funktionieren? Parallel sucht man nach einer Ausweichmöglichkeit. “Es haben sich etliche Leute gemeldet, die uns unterstützen und aushelfen wollen, das ist sehr nett”, bedankt sich Erath. “Wir sind halt ein Betrieb mit 50 Angestellten, das ist auf die Schnelle schon eine Hausnummer.”


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Benötigt wird eine für Lkw geeignete Halle. Sie sollte eine Prüfstelle inklusive der Möglichkeit der Bremsprüfung wie auch über eine Montagegrube verfügen. “Wir sind derzeit im Kontakt mit mehreren befreundeten Firmen, ob sich da was finden lässt”, ist Erath zuversichtlich. Parallel laufen die Bauarbeiten am neuen Firmensitz in Nenzing. “Wir wollen nun versuchen, diesen Neubau schnellstmöglich fertigzustellen, um vielleicht früher umziehen zu können.”
