Ein Vorarlberger sorgt beim Opernball für prickelnde Momente

In wenigen Tagen heißt es in der Wiener Staatsoper: Alles Walzer! Mit Michael Moosbrugger mischt auch ein Vorarlberger mit.
Wien, Lech Wenn beim Opernball in der Wiener Staatsoper am 12. Februar wieder “Alles Walzer” erklingt, wird nicht nur getanzt, sondern auch angestoßen: In diesem Jahr mit Sekt vom Weingut Schloss Gobelsburg, einem Weingut mit einer mehr als 855-jährigen Weinbaugeschichte. Beheimatet in Langenlois, produziert das Weingut Austria Sekte auf höchstem Qualitätsniveau. Hinter dem traditionsreichen Weingut im Kamptal steht seit 1996 der gebürtige Vorarlberger Michael Moosbrugger, der in diesem Jahr als exklusiver Sektpartner des Opernballs verantwortlich zeichnet.

Für ihn ist dieser Auftrag eine besondere Auszeichnung für das Weingut. “Der Opernball ist nicht nur einer der elegantesten Bälle Europas, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis mit hoher Symbolkraft für Österreich”, sagt der gebürtige Lecher im Gespräch mit den VN.
In den Logen und an den Bars der Wiener Staatsoper werden drei Sekte aus dem Hause Gobelsburg ausgeschenkt: Brut Reserve, Blanc de Blancs und Brut Rosé. Die Schaumweine stammen aus Langenlois, wo das Weingut beheimatet ist. Sie sind auf Eleganz und Frische ausgelegt und sollen zum extravaganten Ambiente des Opernballs passen. “Leichtigkeit, feine Perlage und Frische sind dafür entscheidend”, sagt Moosbrugger.

Der Sekt entsteht in einem mehrjährigen Prozess, bei dem Zeit eine zentrale Rolle spielt. “Unseren Qualitätsschaumweinen wird viel Zeit und Sorgfalt für die besondere Ballnacht zugestanden”, erklärt Moosbrugger. Die Grundweine reifen zunächst zehn bis zwölf Monate in den kühlen Kellern. Danach werden sie für die zweite Gärung in Flaschen gefüllt und lagern dort weitere drei Jahre auf der Hefe, ehe sie händisch gerüttelt und degorgiert werden. Ob Opernball oder ein anderes Fest, Qualität steht für den gebürtigen Lecher an oberster Stelle: “Sekt und Champagner sind ein Genuss, mit dem wir besondere Momente unseres Lebens feiern. Es ist ein kleiner Luxus, den wir uns gönnen.”
21 Euro pro Glas
Und dieser kleine Luxus hat seinen Preis. Das Glas Sekt gibt es für stattliche 21 Euro. Insgesamt werden laut Moosbrugger am Opernballabend 500 bis 600 Flaschen ausgeschenkt. “Aber man darf nicht vergessen, dass ja ein Teil der Einnahmen für soziale Zwecke verwendet wird”, ergänzt Moosbrugger. Wer standesgemäß vor dem Fernseher mit einer Flasche Sekt aus dem Hause Gobelsburg anstoßen möchte, bekommt sie zwischen 25 und 34 Euro.

Für Schloss Gobelsburg ist die Partnerschaft mit dem Opernball weniger eine Werbemaßnahme als vielmehr eine besondere Anerkennung. “Die Partnerschaft stellt eine Auszeichnung für uns dar und ist zugleich eine Wertschätzung der Arbeit, die das gesamte Team des Weinguts im Laufe des Jahres für höchste Qualität leistet.