Einfamilienhaus in Höchst abgebrannt: Brandursache noch unbekannt

Vorarlberg / 15.03.2026 • 13:32 Uhr
Brandruine Höchst
Der Wintergarten könnte der Ausgangspunkt des Brandes sein. VN/Rauch

Die beiden Hausbewohner wurden bei dem Brand verletzt. Das Haus ist derzeit unbewohnbar.

Darum geht’s:

  • Einfamilienhaus in Höchst abgebrannt, Brandursache unbekannt
  • Zwei Verletzte mit Rauchgasvergiftung und Verbrennungen
  • Feuerwehren und Polizei mit etwa 100 Einsatzkräften vor Ort

Höchst Zwei Verletzte forderte der Brand eines Einfamilienhauses in der Nacht von Freitag auf Samstag in Höchst. Der Brand dürfte vom Wintergarten ausgegangen sein: Hier weist das Haus von außen gut sichtbar die schwersten Schäden auf. Auch ansonsten ist das Einfamilienhaus in der Rheinstraße unbewohnbar.

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“Wir sind vorerst in einem Hotel untergekommen”, erklärt der Hausbesitzer, der am Sonntag noch einige Habseligkeiten aus dem Haus holte. Ihn beschäftigt sehr, was den Brand wohl ausgelöst haben könnte. “Die Brandursache ist noch unbekannt.” Er wie auch die zweite im Haus befindliche Person trugen neben einer Rauchgasvergiftung auch Verbrennungen ersten und zweiten Grades davon. Beide wurden im Landeskrankenhaus Bregenz erstversorgt.

Brandruine Höchst
Das Feuer griff auf den Dachstuhl und den Wohnbereich über. VN/Rauch

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die beiden Bewohner bereits selbst aus dem Haus retten können. Aufgrund der Intensität des Brandes wurde rasch Unterstützung angefordert. Die Feuerwehr Hard rückte mit der Drehleiter an, zusätzlich wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Die Feuerwehr Hard habe man wegen der Drehleiter um Unterstützung angesucht, erklärt Einsatzleiter und Höchster Feuerwehrkommandant Pascal Hilbe. Die Feuerwehr Fußach wurde um weitere Atemschutztrupps und die Feuerwehr Bregenz-Stadt zum Wiederbefüllen der Atemschutzflaschen angefordert.

Brandruine Höchst
Die Brandruine am Sonntag. VN/Rauch

Aus Sicherheitsgründen mussten während der Löscharbeiten auch die Bewohner angrenzender Häuser ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Das Gebäude bestand laut Einsatzleiter aus einer Kombination aus Massiv- und Holzbauweise. Dadurch konnte sich das Feuer besonders schnell auf das Haus und den Dachstuhl ausbreiten.

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Die Rheinstraße war aufgrund der umfangreichen Löscharbeiten bis etwa 3.30 Uhr in der Früh gesperrt. Insgesamt waren die Feuerwehren Höchst, Fußach, Hard und Bregenz-Stadt mit etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz, unterstützt von 17 Personen des Roten Kreuzes und neun Beamten der Bundespolizei. Die Brandursache wird mit Stand Sonntag noch ermittelt.