Das „Floriani-Weckerl“ aus Dornbirn hat eine besondere Aufgabe

Bäckermeister Hans Jürgen Kölly und “seine” Interspar-Bäckerei Dornbirn sind die Köpfe und Hände hinter einen Gebäcksstück, von dem nicht nur die Farbe besonders ist.
Darum geht’s:
- „Floriani-Weckerl“ ist ein rotes Gebäck mit Roter Beete.
- Erlöse unterstützen Österreichs Feuerwehrjugend und deren Ausbildung.
- Produkt erhielt Höchstbewertung im Nationalen Brotwettbewerb.
Dornbirn Wenn Hans Jürgen Kölly (47) frühmorgens in der Interspar-Bäckerei Dornbirn steht, liegt der Duft von frischem Brot in der Luft. Und seit Kurzem auch ein Hauch von Roter Beete. Denn hier entsteht das “Floriani-Weckerl”, ein auffällig rotes Gebäck, das nicht nur geschmacklich, sondern auch inhaltlich eine besondere Botschaft trägt.

Entwickelt wurde das Brot vom Dornbirner Bäckermeister und seinem Team. Die intensive Farbe entsteht durch die Zugabe von Roter Beete, die dem Gebäck eine leicht süßliche, nussige Note verleiht. “Ich hatte schon länger den Wunsch, ein Gebäck mit roter Färbung zu entwickeln. Als dann die Anfrage unseres nationalen Bäckereileiters kam, ein Weckerl für die Feuerwehrjugend zu kreieren, hat eins zum anderen geführt”, erzählt Kölly, der die Interspar-Bäckerei in Dornbirn mit 35 Mitarbeitern leitet. Die Verbindung ist kein Zufall: Der Heilige Florian gilt als Schutzpatron sowohl der Feuerwehr als auch der Bäcker.

Mit dem Floriani-Weckerl setzt Interspar nun ein Zeichen für die Unterstützung der Feuerwehrjugend. Ein Teil der Erlöse fließt direkt in die Nachwuchsarbeit, zusätzlich können Kunden ihre Pfandbons an regionale Feuerwehren spenden. “Die Ausbildung der Feuerwehrjugend ist der Grundstein für die sichere Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren und damit für den Schutz unserer Gesellschaft”, betont Interspar-Geschäftsführer Johannes Holzleitner.
Auch bei der Österreichischen Feuerwehrjugend wird die Initiative positiv aufgenommen. Rund 38.000 junge Menschen engagieren sich österreichweit in diesem Bereich. “Jede Förderung trägt dazu bei, unsere Nachwuchsarbeit weiter zu stärken”, sagt Referatsleiter Manfred Eibl.

Für Kölly ist das Floriani-Weckerl nicht nur ein neues Produkt, sondern auch Ausdruck seiner Leidenschaft für das Handwerk. Der 47-Jährige leitet seit 2022 die Bäckerei und hat seine Ausbildung einst genau hier begonnen. Später sammelte er internationale Erfahrung, unter anderem als Chef-Bäcker auf einem Kreuzfahrtschiff.

Dass sein “feuerrotes” Brot kürzlich beim Nationalen Brotwettbewerb mit der Höchstpunktzahl ausgezeichnet wurde, freut ihn besonders. Noch wichtiger ist für ihn jedoch, dass das Gebäck gut ankommt und dabei einen Beitrag für jene leistet, die sich schon in jungen Jahren für die Sicherheit anderer einsetzen.