“Das ist eure Visitenkarte”: “Model-Me”-Finalisten vor der Kamera

Für die Nachwuchsmodels stand das Sedcard-Shooting mit Manuel Paul auf dem Programm. Auf dem historischen F. M.-Hämmerle-Areal in Dornbirn entstanden Bilder, die den Grundstein für eine mögliche Modelkarriere legen sollen.
Dornbirn Alte Heizkessel, hohe Fabrikfenster und verlassene Büroräume mit Computern aus vergangenen Jahrzehnten bildeten die Kulisse für das erste professionelle Fotoshooting der zehn Finalisten des diesjährigen “Model Me”-Wettbewerbs. Zwischen den Relikten der Dornbirner Textilgeschichte auf dem historischen F. M.-Hämmerle-Areal entstanden jene Bilder, die für die Nachwuchsmodels den Einstieg ins Modelbusiness markieren.
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Der Bregenzer Fotograf Manuel Paul setzte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit Raphael Sturm vor der außergewöhnlichen Industriekulisse in Szene und gab ihnen dabei wertvolle Tipps. “Das ist eure Visitenkarte”, erklärte er den Nachwuchsmodels.

Eine professionelle Sedcard sei im Modelbusiness unverzichtbar. Entsprechend aufmerksam verfolgten die Finalisten seine Anweisungen. “Versucht, möglichst viele verschiedene Posen zu geben. Ich kann nur mit dem arbeiten, was ihr mir gebt”, ermutigte er die jungen Talente. Auch auf Details legte er großen Wert: Körperspannung halten, die Hände locker lassen und möglichst entspannt durch den Mund atmen. “Kein klassisches Kinn-zurück-Bild, und den Kaugummi bitte raus”, meinte er mit einem Schmunzeln.


Für die Kandidatinnen und Kandidaten, die zuvor von Marina Böhler und Maria Peric sowie dem Team vom Schneideraum in Bürs das perfekte Styling verpasst bekamen, war es das erste professionelle Shooting im Rahmen des Wettbewerbs.

Für angehende Models ist eine Sedcard der wichtigste Türöffner für den Einstieg in die Branche, erklärt Simone Sturn, Leiterin der Team Agentur. “Die Sedcard besteht aus einem Porträtbild. Der Rest wird aus unterschiedlichen sowie auffälligeren Bildern zusammengestellt.” Ziel sei es, möglichst viele Facetten einer Person sichtbar zu machen, um den Kunden zu zeigen, wie wandelbar man als Model sein kann.

Zunächst standen natürliche Aufnahmen in Jeans und weißem Shirt auf dem Programm. Ohne aufwendiges Styling lag der Fokus ganz auf den Persönlichkeiten der Finalisten, ihrer Ausstrahlung und Präsenz vor der Kamera. Anschließend wurde es modischer: In trendigen Outfits von Facona und Mango präsentierten sich die Kandidaten in unterschiedlichen Looks.
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Die Begeisterung bei den Kandidaten war groß. “Das Shooting und die Location waren außergewöhnlich. Es hat mir echt Spaß gemacht”, schwärmte Finalistin Soraya Ajetta Lohr (28). Für Nadja Hermes (58) aus Röthis war das Sedcard-Shooting eine besondere Erfahrung: “Völlig in die Shooting-Atmosphäre abtauchen zu können, um das Bestmögliche zu liefern, empfand ich am Set mit Manuel und seinem Team sowie allen, die dieses Shooting ermöglicht haben, als sensationell.”

Für die Finalisten geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Dann steht am Flughafen in Friedrichshafen das nächste Fotoshooting für das “Model Me”-Journal auf dem Programm. Dieses erscheint kurz vor dem großen Finale, das am 3. Juli in der Otten Gravour in Hohenems über die Bühne geht. Tickets gibt es unter model-me.at










