Vom Albino-Känguru bis zum Ponyfohlen: Tierischer Nachwuchs im Doppelmayr-Zoo

Vorarlberg / 10.06.2026 • 15:57 Uhr
Vom Albino-Känguru bis zum Ponyfohlen: Tierischer Nachwuchs im Doppelmayr-Zoo
Zooleiterin Lena Giesinger begrüßt viel Nachwuchs im Doppelmayr-Zoo. VN/Serra

Rund 80 Tierarten, neue Gehege und jede Menge tierischer Nachwuchs: Im Doppelmayr-Zoo in Wolfurt gibt es derzeit viel zu entdecken.

von Mona Pfefferkorn

Wolfurt Kängurus, Ponyfohlen, Waschbären und Ameisenbären: Im Doppelmayr-Zoo in Wolfurt gibt es derzeit viel zu entdecken. Hinter den Kulissen kümmert sich Zooleiterin Lena Giesinger gemeinsam mit ihrem Team um das Wohl der tierischen Bewohner. Die 24-jährige Dornbirnerin übernahm Anfang des Jahres die Leitung des Zoos. Nach der Matura absolvierte sie eine Lehre als Landwirtin und sammelte bereits zuvor Erfahrungen im Doppelmayr-Zoo, wo sie mehrere Jahre als Ferialkraft tätig war.

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Lena Giesinger leitet den Doppelmayr-Zoo. VN/Serra
Vom Albino-Känguru bis zum Ponyfohlen: Tierischer Nachwuchs im Doppelmayr-Zoo
Die schwarzen Schwäne sind ein besonderer Hingucker. VN/Serra

Achtzig verschiedene Tierarten

Bei der Vielzahl an Bewohnern den Überblick zu behalten, ist keine leichte Aufgabe. Rund 80 verschiedene Tierarten leben im Zoo. Wie viele Tiere es insgesamt sind, kann aber selbst die Zooleiterin nicht genau sagen. “Wir haben so viele Fische, Enten und andere Kleintiere, dass man keine genaue Zahl nennen kann”, erklärt Giesinger.

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Die Ameisenbären klettern gerne auf dem Holzgerüst herum. VN/SERRA

Jüngste Bewohnerin auf vier Hufen

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt derzeit Shetlandpony Elsa. Das Fohlen kam am 28. April zur Welt und ist damit die jüngste Bewohnerin des Doppelmayr-Zoos. Gemeinsam mit ihrer Mutter Ella erkundet sie neugierig die Anlage und begeistert dabei nicht nur die Besucher. Zur Ponygruppe gehören außerdem Pia, Emmi und der sprichwörtliche Hahn im Korb Kees.

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Das sechs Wochen alte Fohlen ist munter unterwegs. VN/SERRA

Nachwuchs ist im Doppelmayr-Zoo keine Seltenheit. Komplikationen bei Geburten habe es bisher keine gegeben, erzählt Zooleiterin Lena Giesinger. “Wir lassen die Tiere einfach machen. Das hat bisher immer funktioniert.” Menschliche Eingriffe seien in den meisten Fällen nicht notwendig. Im Gegenteil: Zu viele Menschen in der Nähe würden für die Tiere zusätzlichen Stress bedeuten.

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Das Albino-Joey schlüpft aktuell nur für kurze Zeit aus dem Beutel der Mutter. Lena Giesinger

Seltene Überraschung bei den Kängurus

Zu den bekanntesten Bewohnern zählen die neun Kängurus. Sie gehören zu den Lieblingstieren der 24-Jährigen. “Die Kängurus haben einfach einen besonderen Charakter”, sagt sie. Für besonderes Interesse sorgt derzeit ein rund sieben Monate altes Albino-Joey. Durch das fehlende Pigment fällt das Känguru-Baby mit seinem hellen Fell sofort ins Auge. Da das Jungtier den Beutel seiner Mutter nur selten verlässt, bleibt sein Geschlecht weiterhin ein Geheimnis.

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Die jungen Montafoner Steinschafe zählen zu den jüngsten Bewohnern. VN/Serra

Mehr Platz für tierische Bewohner

Neben den Kängurus leben unter anderem Kaninchen, Meerschweinchen, Hausyaks, Shetlandponys, Waschbären, Schneeeulen und Schildkröten auf dem Areal. Während die vier Waschbären kürzlich zusätzliche Häuschen als Rückzugsorte erhielten, durften sich die beiden griechischen Landschildkröten über ein neues Gehege mit Innen- und Außenbereich freuen.

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Die etwa zwei Monate alten Ziegenkitze erkunden neugierig ihre Umgebung. VN/SERRA

Zoo bleibt in Bewegung

Der Doppelmayr-Zoo wird vollständig von der Doppelmayr Seilbahnen GmbH finanziert und kann daher kostenlos besucht werden. Auch künftig soll die Anlage weiterentwickelt werden, obwohl große Teile des Unternehmens künftig von hier in Richtung L 190 umziehen wird. In den vergangenen Monaten wurden bereits Gehege renoviert und neue Lernelemente für Kinder geschaffen. „Diese Entwicklung werden wir auch weiterhin beibehalten, so gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, sagt Giesinger. Welche Tierart als Nächstes einziehen wird, bleibt allerdings noch ein Geheimnis.

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Eine Rotschulterente mit ihren Kücken. Lena Giesinger
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Die Waschbären freuen sich über die neuen Häuschen. VN/SErra
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Infotafeln beschreiben, welche Tiere die Besucher gerade vor sich haben. VN/PFE