“Man findet immer einen Schattenplatz” – das ist jungen Eltern im Freibad wichtig

Sommer, Sonne, Sonnenschein treiben Familien in die Freibäder. Das ist ihnen besonders wichtig.
Feldkirch, Lustenau “Ich komme meist bereits vormittags, wenn noch Schule ist. Dann ist hier noch nicht so viel los”, verrät Valentina Runggaldier. Die 32-Jährige sitzt mit ihrer elf Monate alten Hannah am Rande des Planschbeckens des Waldbads in Gisingen, mit einigen Metern Sicherheitsabstand zur Rutschfläche.


Was sie am Feldkircher Freibad schätzt? “Den großen, beschatteten Sandkasten. Das gibt es nicht überall.” Beschattet ist mit der Wasserspirale auch ein Teil des Planschbeckens, der Spielplatz liegt zwischen großen, schattenspendenden Bäumen. Alles liegt kurzläufig zueinander im hinteren Bereich des Waldbads. “Und auf der Wiese findet man immer einen Schattenplatz.”


Neu sind heuer die Hinweisschilder rund um den Kleinkinderbereich, dass man hier bitte auf das Rauchen verzichten soll. Runggaldier hat zwar noch nie jemanden direkt am Becken rauchen gesehen, schätzt aber den Hinweis. “Wenn ich jemanden rauchen sehe, suche ich mir immer einen Platz weiter entfernt. Ich finde das gut, es sind doch viele Kleinkinder hier.”


“Ich komme nur hierher”
Für die Wolfurterin Angelique Mallin gibt es zum zentral in Lustenau gelegenen Parkbad keine Alternative: “Ich komme eigentlich nur hierher.” Der 27-Jährigen gefällt vor allem, dass mehrere große Schirme für ein schattiges Planschbecken sorgen und dass es dort gleich drei Ebenen gibt, die durch Rutschflächen verbunden sind.

Die Wolfurterin ist mit einer großen Runde von Nichten, Cousins und zahlreichen Kindern im “Parki”. Weitere Vorteile sind aus ihrer Sicht die Weitläufigkeit des Freibads und dass der natürlich beschattete Spielplatz über die Wiese und nicht über heiße Steinplatten erreichbar ist.


Auch Michelle Mallin, ebenfalls 27 Jahre alt, ist mit ihrem sechs Monate alten Kind mit dabei. Sie lobt nicht nur den Schatten rund um und über dem Planschbecken, sondern auch bauliche Gegebenheiten. “Der Bereich ist auch gut abgeschirmt vom großen Becken durch die Mauer”, lobt sie. So haben es übereifrige Kleinkinder nicht so einfach, wenn sie auch zu den Großen ins Erlebnisbecken oder zur Rutsche wollen. “Da kommst dann noch hinterher, bevor sie beim Beckenrand sind.”


Insgesamt ist der Tenor oft ähnlich: Kurze Wege zwischen den Planschbecken und dem Spielplatz werden geschätzt, da man so den Nachwuchs immer im Blick haben kann. Schatten wird auch gern gesehen, sei es nun am Wasser oder über dem Sandkasten oder auf der Liegewiese.
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Ein kleiner Überblick
In den Rheinauen befinden sich der Kleinkindbereich und der Spielplatz abseits der tieferen Becken. Das Gesamtareal ist weitläufig mit vielen schattenspendenden Bäumen. Beim Planschbecken gibt es noch einen Sonnenschirm und ein Tipi für den notwendigen Sonnenschutz.
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Im Val Blu setzt man ebenfalls auf Sonnensegel und große Bäume rund um das Planschbecken. Hier trennt die Liegewiese den Kleinkindbereich von den tieferen Becken.

Im Walgaubad wiederum sorgen vor allem Sonnenschirme über dem Spielplatz und Planschbecken für Schattenwurf. Die drei Planschbecken befinden sich zwischen dem Spielplatz und dem von null bis 1,30 Meter tiefen Spielbecken.
