Ein Viertel mehr Nackte, ein Drittel mehr Badegäste: Harder FKK- und Strandbad ziehen Bilanz

Hitzesommer lockte die Badegäste ans Harder Seeufer.
Hard Der Sommer 2026 geht als der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 260 Jahren in die Geschichte ein. Je höher das Quecksilber am Thermometer klettert, desto weniger Kleidungsschichten wollen viele tragen. Deshalb ist es wohl nicht ausschließlich der Schönheit und Einzigartigkeit des Harder FKK-Strands, sondern auch den unzähligen Hitzetagen geschuldet, dass heuer um knapp ein Viertel mehr Nudistinnen und Nudisten in Hard der Freikörperkultur gefrönt haben. Im FKK-Bereich gab es mit 21.800 Gästen im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Zuwachs von 23 Prozent, wie die Gemeinde berichtet. Positiv fällt auch die Zwischenbilanz im Harder Strandbad aus. Mit Stichtag 31. August zählte man insgesamt 77.000 Besucherinnen und Besucher im Strandbad, ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Gäste aus Nah und Fern
Einheimische und Gäste können noch bis inklusive Sonntag, 13. September, die letzten Spätsommertage im Harder Strandbad genießen. Der FKK-Strand in Hard erfreut sich nicht nur bei Harder Stammgästen hoher Beliebtheit, sondern zieht erfahrungsgemäß auch Gäste aus Nah und Fern an. Mitten im Natur- und Vogelschutzgebiet gelegen, ist der Harder FKK-Strand der einzige in der gesamten Region und damit ein wesentlicher Faktor für den Wirtschafts- und Tourismusstandort, heißt es aus dem Rathaus. Nudisten können die Natur dort noch bis Ende September genießen.
Die Besucherzahlen zeigen die wachsende Beliebtheit der Harder Seeanlagen, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. “Der Jahrhundertsommer hat uns organisatorisch einiges abverlangt, aber wir waren gut vorbereitet und konnten den Betrieb an allen Spitzentagen reibungslos aufrechterhalten”, sagt SUFAB-Geschäftsführer Bernd Hartmann. Die konstant hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass es die Menschen die gesamte Saison über ans Wasser gezogen hat, von den ersten warmen Tagen im Frühling bis jetzt in den September hinein. Besonders erfreulich ist, dass sowohl das klassische Strandbad als auch unser FKK-Bereich gleichermaßen von diesem Trend profitieren konnten.”