Über 100 gestrandete Wale gerettet

Welt / 03.11.2020 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Tierretter versuchen einen gestrandeten Grindwal in tiefes Wasser zu schieben. AFP
Tierretter versuchen einen gestrandeten Grindwal in tiefes Wasser zu schieben. AFP

Colombo Freiwillige und Sri Lankas Marine haben mehr als hundert gestrandete Grindwale in tiefes Wasser zurückgebracht. Es handle sich um die größte bekannte Strandung in der Geschichte des Inselstaats, sagte der Chef von Sri Lankas Wildtierbehörde, Chandana Sooriyabandara. Mindestens zwei Wale und ein Delfin seien an der Westküste des Landes verendet. Warum die Tiere strandeten, blieb zunächst unklar. Ein Anwohner, Priyantha Nissanaka, erzählte, dass die Freiwilligen und die Marine die Wale mit Seilen ins Meer gezogen hätten.

Die Tiere seien am Montagabend entdeckt worden, einige seien nach ihrer Rettung wieder zurückgekommen. Die Letzten seien dann am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ins tiefe Wasser gebracht worden, sagte ein Marinesprecher. Die Lage werde weiter beobachtet, da die Gefahr bestehe, dass sich die Wale erneut der Küste nähern. Grindwale sind sehr soziale Tiere. In Gruppen folgen sie einzelnen Leittieren selbst in zu flaches Wasser.

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