Drohende Umweltkatastrophe in Florida zunächst gebannt

Welt / 07.04.2021 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In dem Becken befinden sich 1,1 Milliarden Liter belastete Abwässer. rts
In dem Becken befinden sich 1,1 Milliarden Liter belastete Abwässer. rts

Tampa Die Gefahr einer Umweltkatastrophe durch ein Leck im Abwasserbecken eines früheren Phosphat- und Düngemittelwerks im US-Bundesstaat Florida ist vorerst gebannt. Der Riss sei zwar nicht abgedichtet worden, die Situation aber unter Kontrolle, teilten die Behörden im Bezirk Manatee mit. Mehrere Hundert Millionen Liter der mit Phosphor und Stickstoff belasteten Abwässer hätten abgepumpt werden können, um Druck von der Beckenwand zu nehmen. Nun soll eine teure Sanierung folgen.

Die zuständige Behörde im Bezirk Manatee, südlich von Tampa, hob einen Evakuierungsbefehl für rund 300 Häuser und Betriebe in der Gegend auf. Einige Straßen sollten aus Sicherheitsgründen zunächst weiter gesperrt bleiben. Es gebe aber keine Einschränkungen für Anrainer, die in ihre Häuser zurückkehren, oder für Unternehmen, die ihren Betrieb wieder aufnehmen, erklärte der Direktor für öffentliche Sicherheit, Jacob Saur am Mittwoch.