Amazonas-Gebiet verzeichnet schlimmste Juni-Brände seit 2007

Welt / 02.07.2021 • 22:08 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Im Juni sind mehr als 2300 Brände registriert worden. Reuters
Im Juni sind mehr als 2300 Brände registriert worden. Reuters

São Paulo Im brasilianischen Amazonas-Gebiet sind nach Daten des Nationalen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) im Juni mehr als 2300 Brände registriert worden. Dies seien 2,6 Prozent mehr als im Juni 2020, als die Brände schon einen Rekord erreicht hatten, und so viele wie seit Juni 2007 nicht mehr. Damals waren es über 3500 Feuer gewesen. „Mit der hohen Zahl an Bränden am Anfang des amazonischen Sommers, Monate, in denen es einen natürlichen Rückgang der Niederschläge im Amazonas-Gebiet gibt, steigen diese Zahlen tendenziell noch mehr an“, hieß es in einer Mitteilung von Greenpeace Brasilien.

Präsident Jair Bolsonaro gilt als Befürworter der wirtschaftlichen Ausbeutung des Amazonas-Gebiets. Ihm wird vorgeworfen, die Zerstörung in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für Landwirtschaft, Viehzucht und Bergbau zu erschließen.