Sturm erschwert Bergungsarbeiten nach Flugzeugabsturz

Welt / 07.07.2021 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Im Meer und an der Steilküste wurden Trümmerteile der Maschine gefunden. rts
Im Meer und an der Steilküste wurden Trümmerteile der Maschine gefunden. rts

Moskau Nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs auf der fernöstlichen Halbinsel Kam­tschatka haben Bergungskräfte die meisten der getöteten 28 Menschen geborgen. Wie der Gouverneur von Kamtschatka, Wladimir Solodow, am Mittwoch sagte, wurden einige Opfer aus dem Wasser gezogen. Wegen eines Sturms liefen die Sucharbeiten nach dem Absturz nur schleppend, hieß es.

Im Einsatz waren auch Taucher des Zivilschutzes. An Bord der Maschine vom Typ Antonow An-26 waren 28 Menschen gewesen. Das Flugzeug war von Petropawlowsk-Kamtschatski, der Hauptstadt der für ihre Vulkane berühmten Halbinsel, gestartet. Nach ersten Erkenntnissen stürzte es im Landeanflug auf Palana bei schlechtem Wetter und Nebel ab.  Die genaue Unglücksursache ist unklar. Neben den Wetterverhältnissen untersuchen Ermittler technische Gründe oder menschliches Versagen als
Absturzursache.