Mindestens 16 Tote bei schweren Unwettern in Brasilien

Welt / 03.04.2022 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Heftige Regenfälle hatten Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. AFP
Heftige Regenfälle hatten Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. AFP

Rio de Janeiro Bei schweren Unwettern sind in Brasilien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten im Bundesstaat Rio de Janeiro im Südosten des Landes seien auch acht Kinder, teilten die brasilianischen Behörden am Wochenende mit. Fünf Menschen würden noch vermisst. Seit zwei Tagen andauernde heftige Regenfälle hatten Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. Besonders betroffen war unter anderem die bei Touristen beliebte Stadt Paraty.

Präsident Jair Bolsonaro kündigte auf Facebook die Entsendung von Militärflugzeugen zur Unterstützung der Rettungsarbeiten an. Für die kommenden Tage sind weitere Regenfälle vorhergesagt.

Auch in der Hauptstadt des Bundesstaats, in Rio de Janeiro, verwandelten sich Straßen regelrecht in Flüsse. Die Fluten rissen Autos mit und lösten Erdrutsche aus. Einwohner veröffentlichten in Onlinenetzwerken Videos von kleinen Alligatoren, die durch die überfluteten Straßen schwammen.

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