Tausende Philippinos auf der Flucht vor erstem Tropensturm des Jahres

Welt / 11.04.2022 • 22:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Viele Häuser wurden unter den Schlammmassen begraben.  afp
Viele Häuser wurden unter den Schlammmassen begraben.  afp

manila Auf den Philippinen sind beim ersten Tropensturm des Jahres Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Tausende wurden in die Flucht getrieben. Mindestens 23 Menschen starben bei Erdrutschen und Überschwemmungen, wie die Polizei mitteilte. Besonders schlimm betroffen war Baybay City in der Provinz Leyte, fast 600 Kilometer süd-östlich der Hauptstadt Manila. Allein dort seien 20 Leichen geborgen worden, nachdem Dutzende Häuser unter Erdmassen begraben worden seien.

Der Tropensturm „Megi“, auf den Philippinen „Agaton“ genannt, war am Sonntag mit Böen von bis zu 105 Kilometer pro Stunde an der Ostküste des Inselstaates auf Land getroffen. Er hat laut Katastrophenschutz bereits mehr als 17.000 Menschen in die Flucht getrieben. Mittlerweile habe sich der Sturm abgeschwächt, hieß es. Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht.

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