Muslime feiern Ramadan-Ende

Welt / 02.05.2022 • 22:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit Gebeten beendeten Muslime auf der ganzen Welt den heiligen Monat Ramadan, bevor das große dreitägige Zuckerfest startete. ap
Mit Gebeten beendeten Muslime auf der ganzen Welt den heiligen Monat Ramadan, bevor das große dreitägige Zuckerfest startete. ap

Erstmals seit zwei Jahren gibt es zum Ende des Fastenmonats wieder Feierlichkeiten.

riad, tunis Für Millionen Muslime weltweit ist mit dem Feiertag Eid al-Fitr der heilige Fastenmonat Ramadan nun zu Ende gegangen.

Das anschließende sogenannte Zuckerfest geht jedoch in diesem Jahr für viele Menschen angesichts steigender Preise für Essen und Treibstoff erneut mit Einschränkungen einher. Wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind Lebensmittel vielerorts teuer und mitunter knapp geworden. Vor allem ärmere Menschen müssen sich deshalb bei dem Fest des Fastenbrechens einschränken.

Große Treffen wieder erlaubt

In den vergangenen beiden Jahren wurden Millionen Muslime weltweit bereits durch die Corona-Auflagen zur Zurückhaltung beim Eid al-Fitr gezwungen. Erstmals seit Beginn der Pandemie sind nun wieder große Treffen erlaubt, vielerorts wurden die Corona-Beschränkungen gelockert und die meisten Muslime sind nun entschlossen, sich die Freude nicht verderben zu lassen.

Fest voller Süßigkeiten

Das dreitägige Fest ist geprägt von Gebeten, üppigen Festessen und neuen Kleidern. Wegen der vielen Süßigkeiten, die serviert werden, heißt es Zuckerfest.

Beginn und Ende des Ramadans können von Land zu Land leicht variieren, da sie sich nach der Sichtung des Neumonds richten. Saudi-Arabien, das mit Mekka und Medina die zwei heiligsten Stätten im Islam beheimatet, erklärte Sonntag zum letzten Tag des Fastenmonats und Montag zum Beginn von Eid al-Fitr. Auch in Österreich feiern Muslime seit gestern Montag Eid al-Fitr. Während des Fastenmonats Ramadan verzichten gläubige Muslime zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Das Fasten gehört zu den fünf Grundpflichten für Muslime.