Unwetter in Italien: Suche nach Vermissten geht weiter

Welt / 18.09.2022 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach zwei Vermissten, einem Kind und einem Erwachsenen, wird noch gesucht. ap
Nach zwei Vermissten, einem Kind und einem Erwachsenen, wird noch gesucht. ap

ancona Nach den heftigen Überschwemmungen in Mittelitalien haben die Rettungskräfte am Wochenende die Suche nach zwei Vermissten fortgesetzt. Elf Tote wurden in dem Gebiet in der Region Marken bislang geborgen. Zu den zwei Vermissten gehört ein acht Jahre alter Junge, der seiner Mutter bei dem extremen Unwetter aus den Armen gerissen und fortgespült worden war.

Viele Häuser wurden von Wasser und Schlamm zerstört. Rund 1000 Einsatzkräfte aus mehreren Landesteilen halfen nach Angaben des Zivilschutzes bei der Suche und den Aufräumarbeiten mit, darunter waren 350 Feuerwehrleute. Ministerpräsident Mario Draghi sagte den betroffenen Gebieten bei einem Besuch Unterstützung zu und sprach von einer „Katastrophe“.

Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, rund 150 Personen mussten von den Rettungskräften aus ihren Häusern geholt werden. Von der Regierung kommen Soforthilfen in Höhe von fünf Millionen Euro.