Prozess um getötete 13-jährige Leonie in Wien gestartet

Welt / 27.09.2022 • 22:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Unter schwerer Bewachung wurden die Angeklagten in den Saal geführt.  apa
Unter schwerer Bewachung wurden die Angeklagten in den Saal geführt.  apa

wien Am Wiener Straflandesgericht ist gestern der Prozess rund um den Tod der 13-jährigen Leonie, die am 26. Juni 2021 von Passanten auf einem Grünstreifen in Wien-Donaustadt leblos aufgefunden wurde, gestartet. Drei jungen Männern afghanischer Abstammung im Alter zwischen 19 und 23 Jahren wird Vergewaltigung mit Todesfolge und schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen angelastet.

Für den ältesten Angeklagten, der im Tatzeitraum über 21 und somit erwachsen war, geht es im Fall eines Schuldspruchs um zehn bis 20 Jahre oder lebenslang. Die beiden anderen müssten mit bis zu 20 Jahren rechnen.

Jener junge Mann, in dessen Wohnung die Tat verübt wurde, will heute ein Geständnis ablegen, kündigte sein Anwalt Thomas Nirk im Eröffnungsplädoyer an. Die anderen Angeklagten beschuldigten sich bisher gegenseitig.

Für den Schwurprozess sind insgesamt sieben Verhandlungstage angesetzt. Die Urteile sollen am 6. Oktober gefällt werden.

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