Hunderte Touristen am Machu Picchu gestrandet

Welt / 15.12.2022 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Wegen der Unruhen in Peru sitzen Hunderte Touristen fest. AFP
Wegen der Unruhen in Peru sitzen Hunderte Touristen fest. AFP

Lima Wegen der Unruhen in Peru sitzen Hunderte ausländische Touristen an der weltberühmten Inka-Stätte Machu Picchu fest. Betroffen seien rund 800 Touristen, teilten die Behörden mit. Aus Österreich stecken aktuell „weniger als zehn Personen“ fest, wie das Außenministerium am Donnerstag auf APA-Anfrage mitteilte. Die Urlauber stünden im Kontakt mit der Botschaft. Insgesamt sind aktuell rund 90 Österreicher registriert, die sich im Moment in Peru aufhalten. Wegen der gewaltsamen Proteste gegen die Absetzung und Festnahme des linksgerichteten Präsidenten Pedro Castillo war zuvor die Bahnstrecke zwischen der Weltkulturerbe-Stätte und der Stadt Cusco gesperrt worden.

In Peru gibt es seit Tagen Proteste gegen die Absetzung und Festnahme von Castillo sowie die Amtsübernahme durch die neue Präsidentin Dina Boluarte. Die Regierung verhängte am Mittwoch landesweiten Ausnahmezustand.

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