Betrunkener S-Bahn-Fahrer nach Chaostrip gestoppt

Welt / 16.12.2022 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Stuttgart Mit 2,8 Promille intus ist ein S-Bahn-Fahrer in Korntal-Münchingen nahe Stuttgart von der Bundespolizei aus dem Verkehr gezogen worden. Der sturzbetrunkene 43-Jährige habe zuvor an manchen Stationen nicht gehalten, Türen gar nicht oder erst mit Verspätung geöffnet. Bei Durchsagen soll der Mann über seinen Job und Arbeitgeber gelästert haben. Bevor er ins Krankenhaus kam, gab er an, schon vor Dienstbeginn Alkohol getrunken zu haben. Laut Deutscher Bahn (DB) wird der Mitarbeiter bis auf weiteres nicht mehr eingesetzt. Das Ganze hätte deutlich schlimmer enden können: Seinen Dienst hatte der Mann laut Bundespolizei am Donnerstag um 13.38 Uhr angetreten, festgenommen wurde er erst am späten Abend.

Offensichtlich schaffte er es die ganze Zeit, einen Schutzmechanismus zu betätigen: Lokführer müssen alle 30 Sekunden eine spezielle technische Vorrichtung, die sogenannte Sicherheitsfahrschaltung, bedienen. Wenn sie das nicht tun, bleibt der Zug stehen.

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