Hunderte Menschen demonstrieren gegen Lützerath-Räumung

Welt / 12.01.2023 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Am Donnerstag wurde die Räumung im Braunkohleort Lützerath fortgesetzt. AFP
Am Donnerstag wurde die Räumung im Braunkohleort Lützerath fortgesetzt. AFP

LÜtzerath Am zweiten Tag der Räumung von Lützerath hat sich die Polizei Zugang zum größten Hof des deutschen Braunkohleorts verschafft und zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten herausgeholt. An anderer Stelle gingen Baumfäll- und Abrissarbeiten des Energiekonzerns RWE weiter. Diesem gehört die Ortschaft und er will die Gebäude entfernen, um an das unter Lützerath befindliche Kohlevorkommen zu kommen. Das wollen Aktivisten aus Angst vor schwerwiegenden Folgen für das Klima verhindern.

Um ihre Kritik an der Lützerath-Räumung zum Ausdruck zu bringen, fanden sich in etwa vier Kilometern Entfernung zum Braunkohleort nach Polizeiangaben rund 800 Menschen ein. Der Demonstrationszug startete in Keyenberg, einem anderen Ortsteil von Erkelenz, und ging dann in Richtung Lützerath. Unter den Demonstranten ist auch die deutsche Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. Sie warf der Polizei ein unverhältnismäßiges Vorgehen vor.

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