Neuer „Ötzi-Aufpasser“ soll Gefahr des Zerfalls abwenden

09.10.2015 • 14:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Ötzi bekommt einen neuen „Hüter“, der den Zustand der Eismumie konstant überwachen soll. Der Rechtsmediziner Oliver Peschel von der Ludwig-Maximilians-Universität in München übernimmt im kommenden August die Arbeit als Konservationsbeauftragter des Eismannes, der im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen liegt. „Meine Hauptaufgabe wird sein, die Konservierung zu überwachen. Wenn Sie den Ötzi ins Trockene stellen, zerfällt er und wird von Pilzen und Bakterien befallen.“ Der Zustand der Feuchtmumie, die regelmäßig mit Wasser besprüht wird und in einer Igluzelle bei minus sechs Grad lagert, sei derzeit gut. „Aber es besteht natürlich grundsätzlich die Gefahr, dass er zerfällt.“ Foto: AP