Ötzis letzte Mahlzeit war Südtiroler Speck

Wissen / 27.01.2017 • 15:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der Mageninhalt der Gletschermumie wurde analysiert.
Der Mageninhalt der Gletschermumie wurde analysiert.

Wien. Ötzi könnte kurz vor seinem Tod vor rund 5300 Jahren ein Stück Speck gegessen haben. Darauf wiesen neueste Analysen seines Mageninhalts hin. Da Ötzi von der italienischen Seite auf das Tisenjoch in den Ötztaler Alpen aufstieg, habe es sich vermutlich um eine Art steinzeitlichen Südtiroler Speck gehandelt. Dass die letzte Mahlzeit des Manns aus dem Eis Steinbockfleisch war, ist schon länger bekannt. „Getrocknetes und rohes Fleisch behält seine Fasern, so wie wir sie in Ötzis Magen gefunden haben“, sagte nun der Mumienspezialist Albert Zink in Wien. Da Ötzis Bogen nicht einsatzfähig für die Jagd war, müsse es sich um getrocknetes Fleisch gehandelt haben. Ein rohes Stück wäre zudem zu schnell verdorben.